Schulinspektion am JBG in „freundlicher und entspannter Arbeitsatmosphäre“

„Richtig gutes Ergebnis“ für Hoyaer Gymnasium

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Dagmar Völkmann (rechts) stellte jetzt das positive Ergebnis der Schulinspektion detailliert vor.

Hoya - „Sie haben allen Grund zum Feiern.“ Mit diesem Satz beendete die leitende Schulinspektorin Dagmar Völkmann die Schulinspektion am Johann-Beckmann-Gymnasium (JBG) in Hoya. Zusammen mit Rosa Jost und Ursula Müller hatte sie die Einrichtung inspiziert. Das dreiköpfige Inspektorinnenteam präsentierte jetzt ein „richtig gutes Ergebnis“.

Nach 2007 war es bereits die zweite Inspektion am Hoyaer Gymnasium. Damals hatte das JBG in einer umfassenden Inspektion in neun von 15 Schwerpunkten mit Bestnote und in weiteren fünf Schwerpunkten mit einer Zwei abgeschnitten.

Der jetzige Durchgang lief unter grundsätzlich anderen Bedingungen ab, teilt Schulleiter Lutz Bittner mit. Damals wurde die Schule komplett untersucht und im Sinne eines Rankings benotet. Jetzt beurteilten die Inspektorinnen fünf Pflichtkernaufgaben: Schulleiterhandeln zur Sicherung der Unterrichtsqualität, Entwicklung und Anwendung der Lehrpläne, Steuerung durch ein Schulprogramm, Gestaltung der Zusammenarbeit des Kollegiums miteinander sowie Bewertung von und Umgang mit erzielten Leistungsergebnissen. Hinzu kamen zwei vom JBG ausgesuchte Wahl-Kernaufgaben: Die Kooperationen (unter anderem mit dem Kinergarten, der Weserschule, der Volkshochschule und mehreren Vereinen) sowie die Beratung von Schülern und Eltern.

„Wir wollten mal wissen, wie wir uns im Wettbewerb mit anderen schlagen“, sagt Lutz Bittner. „Bei der Beratung von Eltern und Schülern, sind wir der Ansicht, dass wir da ganz hohen Aufwand betreiben, der auch messbare Erfolge hat – im Abitur zum Beispiel.“

Die Schulinspektion bestätigte die Selbsteinschätzung des Gymnasiums in beiden Wahl-Kernaufgaben durch Vergabe der höchsten Einschätzung. Dagmar Völkmann und ihre Kolleginnen vergaben nämlich keine Noten mehr, sondern stellten lediglich fest, ob und wie die Schule die Mindeststandards erfüllt. Michael Timm, Mittelstufen-Koordinator am JBG, war zufrieden: „Die Inspektorinnen haben unsere besondere Beratungskompetenz und unsere Stärken bei der Einbeziehung außerschulischer Partner genauso wahrgenommen, wie Eltern und Schüler im weiten Umfeld der Schule.“

Die Analyse der eigenen Stärken und Schwächen war eine neue Aufgabe für die Schulleitung, die eine Analyse zu Kernaufgabe erstellen und ihr eigenes Entwicklungsniveau einschätzen musste. Diese Analysen verglichen die Inspektorinnen später mit ihren eigenen Einschätzungen.

Anhand von vorbereiteten Raum- und Stundenplänen begann die Inspektion mit Unterrichtsbesuchen in allen Fächern und bei vielen Lehrkräften. Die Inspektorinnen führten außerdem Gespräche mit der Schulleitung, mit Elternvertretern, mit Schülervertretern und mit Lehrkräften.

„Alles fand in einer außerordentlich freundlichen, entspannten und damit sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre statt, die prägend war“, sagt Schulleiter Lutz Bittner. Nach einem Abschlussgespräch mit ihm, seinem Stellvertreter Bernd Ehm und den Inspektorinnen präsentierte Dagmar Völkmann die Ergebnisse. Dabei zeigte sich, dass besonders gymnasiale Aspekte des Unterrichts richtig gute Werte erzielt hatten.

Schulleiter Bittner: „Das ist wirklich ein tolles Ergebnis, denn auch die Kernaufgabe ,Schulprogramm‘ hat großes Lob erfahren, weil wir hier dabei sind, das zehn Jahre alte Schulprogramm grundlegend zu überarbeiten und neue Ziele bereits in Angriff nehmen.“

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