Rat der Samtgemeinde Grafschaft Hoya

„Das war eine sehr erfolgreiche Wahlperiode“

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Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (vorne, Vierter von links) und Samtgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Kurowski (vorne, Vierte von rechts) verabschiedeten 21 Mitglieder aus dem Rat. 

Samtgemeinde - Von Anne Schmidtke. Der Rat der Samtgemeinde Grafschaft Hoya tagte am Montag zum letzten Mal in dieser Wahlperiode. Im Mittelpunkt der Versammlung in Thöles Hotel in Bücken standen zahlreiche Verabschiedungen. 21 der derzeit 39 Mitglieder verlassen das Gremium, weil sie sich für die Kommunalwahl im September nicht wieder hatten aufstellen lassen oder weil sie nicht gewählt wurden. Zudem bekamen drei Lokalpolitiker für ihre langjährige Arbeit im Samtgemeinderat Auszeichnungen.

„Das war eine sehr erfolgreiche Wahlperiode“, sagte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer. Er bedankte sich bei allen Kommunalpolitikern für die sehr gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie ihn fraktionsübergreifend stets unterstützt hätten. Ferner bedankte er sich bei der Verwaltung, die der „Schmierstoff im Getriebe des Gemeinwesens ist“ und ohne die der Rat seine Arbeit nicht so gut hätte leisten können. „Die Verwaltung hat eine vorbereitende, eine ordnende, eine beratende, eine helfende und eine ausführende Funktion“, sagte Meyer. Dies spiegele sich unter anderem darin wider, dass die Verwaltung 539 Beschlussvorlagen in der Wahlperiode 2011 bis 2016 erarbeitet habe. Über die Dokumente sei in 151 Sitzungen beraten worden, 22 davon entfielen auf den Samtgemeinderat, 64 auf den Samtgemeindeausschuss und 65 auf einen Fachausschuss.

Nach seiner Rückschau wagte Meyer einen Blick in die Zukunft: „Eine der großen Herausforderungen in der kommenden Wahlperiode wird die strategische Daseinsvorsorge sein.“ Dazu zählen unter anderem die nachhaltige Siedlungsentwicklung, die Sicherung der fach- und hausärztlichen Versorgung sowie die Schaffung von Mobilitätsangeboten. „Wir können nicht jedes Problem lösen. Wir können nicht an jeder Schraube drehen, aber das, was im Bereich unserer Möglichkeiten liegt, sollten wir umsetzen“, sagte Meyer.

Im Anschluss verabschiedete er die ausscheidenden Ratsmitglieder. Er fand für jedes persönliche Worte und überreichte jedem eine Urkunde, einen Blumenstrauß sowie ein kleines Geschenk.

Präsente gab es auch für folgende drei Personen: Helmut Wüste, Alexander Sporleder und Elisabeth Kurowski wurden von Dieter Vehrenkamp vom Kreisverband Nienburg des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds geehrt, weil sie seit jeweils 20 Jahren im Samtgemeinderat tätig sind. Das Trio habe Freizeit geopfert und Familie und Freunde hinten angestellt, um sich ehrenamtlich zu engagieren, sagte Vehrenkamp.

Helmut Wüste (SPD) gehörte während seiner nun endenden Amtszeit im Samtgemeinderat zahlreichen verschiedenen Ausschüssen an. Zudem war der Hasseler von 2011 bis 2016 Mitglied im Beirat des Kindergartens Spatzennest in Hassel.

Auch Alexander Sporleder (CDU), der ebenfalls jetzt ausscheidet, gehörte vielen unterschiedlichen Ausschüssen während seiner 20-jährigen Amtszeit im Samtgemeinderat an. Ferner war der Bücker von 1996 bis 2001 stellvertretender Samtgemeindebürgermeister und von 1996 bis 2006 Vorsitzender des Samtgemeinderats.

Letztere Aufgabe übernahm von 2011 bis 2016 Elisabeth Kurowski (CDU). Sie ist die einzige der drei Geehrten, die auch in der kommenden Wahlperiode im Samtgemeinderat sitzt. Kurowski war von 1996 bis 2016, mit einer Unterbrechung zwischen 2006 und 2011, Vorsitzende des Schulausschusses. Zudem gehörte die Schweringerin in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten weiteren Ausschüssen an.

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