Motto: „Hoya in Bewegung“

Mehr Vielfalt als beim „Weserfrühling“ geht kaum

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Rudern (hier auf dem Trockenen am Ergometer) und Basketballspielen geht beides beim RV Hoya.

Hoya - Von Jana Wohlers. Die Sonne strahlte auf die Grafenstadt und die Besucher des „Weserfrühlings“ strahlten gleich mit: War das Hoyaer Frühlingsfest in den vergangenen Jahren bei der Wetter-Tombola oft nicht gut weggekommen, so zog Petrus am Sonntag sämtliche Register. Bei wolkenlosen Himmel und fast sommerlichen Temperaturen tummelten sich viele, viele hundert Besucher in der Innenstadt. Zu sehen gab es einiges, nur eines nicht: leere Straßen.

Schon mit dem Beginn des Flohmarkts schlenderten Klein und Groß in Kauf- und Feilsch-Laune durch Hoya. Zahlreiche Verkäufer boten ihre Waren an und waren erfreut vom warmen Wetter.

„Hoya in Bewegung“: Es gab viel zu sehen und tun

Die Fördergemeinschaft hatte sich einiges für den „Weserfrühling“ einfallen lassen. Die Bezeichnung „Flaniermeile“ trifft das Geschehen nicht einmal annähernd. Durch die gesamte Innenstadt bot sich den Besuchern ein Programm, das für alle Altersgruppen ein Angebot parat hielt: ob Autokauf, Sporteinheit, Shoppen, Schlemmen oder Musik auf den Ohren.

Durch die Stadt rollen Bälle anstelle von Autos

Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf den aktiven Angeboten in der Grafenstadt. Unter dem Motto „Hoya in Bewegung“ gab es eine Kletterwand zu erklimmen, Körbe zu werfen und Tore zu treffen. Die Autos, die sonst durch die Innenstadt fahren, hatten am Sonntag Pause. Stattdessen rollten unzählige Bälle durch und über die Straßen, stets gefolgt von ihren sportlichen Peinigern. Besonders die jüngeren Generationen zeigten sich begeistert vom vielfältigen Sportangebot.

Mit wachsenden Fachkenntnissen wurde ein Stand nach dem anderen auf seine Qualitäten getestet. „Das macht richtig Spaß! So viel können wir sonst nie auf einmal ausprobieren“, lautete die Bilanz zweier junger Besucher, die bei der Handballspielgemeinschaft Tore warfen.

Großes Angebot auch Abseits von Sport und Bewegung

Zahlreiche Vereine beteiligten sich am „Weserfrühling“ und boten Einblicke in ihr Vereins- und Sportgeschehen. So konnten Jung und Alt sich am Stand des Rudervereins Hoya an Geräten ein Gefühl für die Ruderbewegung aneignen.

„Hoya in Bewegung“ lockt tausende Besucher an

Wer sich nicht gerade aktiv ausprobierte, der bummelte mit wärmenden Sonnenstrahlen im Nacken oder auf dem Gesicht durch die geöffneten Geschäfte, saß schon einmal das zukünftige Traumauto Probe oder schlemmte sich durch das große Angebot an Getränken und Essen.

Der Weserfrühling gestaltete sich nicht nur aktiv, sondern auch informativ. So war der Ortsverband des DRK vor Ort, in Kooperation mit der Bereitschaft sowie der Jugendgruppe. Wer wollte, erfuhr dort alles Wissenswerte über das DRK und seine Arbeit. Zudem hatten die fleißigen Ehrenamtler in Weiß-Rot ein Glücksrad der besonderen Art mitgebracht. Das blieb nicht nur auf „Freigetränk“, sondern auch schon mal auf „Platzwunde“ stehen. „Unser Ziel ist es, die Menschen im Rahmen dieser bunten Veranstaltung auch an wichtige Dinge zu erinnern“, erklärte Alfred Tiltz die Idee. „Zum Beispiel daran, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen.“ Manch ein Besucher merkte selbst, dass sein Wissen über die stabile Seitenlage oder die schnelle Hilfe bei Verletzungen einmal aufgefrischt werden sollte – spätestens wenn er „Platzwunde“ erdrehte und nun handeln musste, als gälte es, eine echte Wunde zu versorgen.

Im Vordergrund des „Weserfrühlings“ aber standen Spaß, Vergnügen und gute Laune. Dafür sorgten unter anderem verschiedene Musikeinlagen auf der Bühne am Centralplatz oder durch den Musikzug der Grafenstadt, der durch die Innenstadt zog.

„Der Besuch hat sich wirklich gelohnt“, lobte eine Besuchergruppe, die sich bei Bratwurst und Bier die Sonne ins Gesicht schienen ließ, „eine Veranstaltung, in der so offensichtlich viel Arbeit steckt, verdient Sonne pur!“

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