Einladung an Spender und Sponsoren

Umbau des Ritterguts Ovelgönne zum Kinderheim soll 1,7 Millionen Euro kosten

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Ilse Fliege (l.) unterstützt das Projekt von Anja und Bernhard Schubert, das Kinderheim „Kleine Strolche“.

Bücken - Von Regine Suling. „Wir haben uns entschieden, dass dieses Projekt würdig ist, von uns unterstützt zu werden“, begründet Ilse Fliege das Engagement ihres Unternehmens BOCS (Bremen Overseas Chartering an Shipping) aus Bremen für das Rittergut „Kleine Strolche“ in Bücken. Rund 20 Großsponsoren und Spendern war der „Children’s Home Evening“ gewidmet, zu dem das Kinderheim am Samstag auf sein in diesem Jahr erworbenes Rittergut Ovelgönne nach Bücken einlud.

Dort soll unter anderem ein Therapiezentrum für seelisch beeinträchtigte und traumatisierte Kinder entstehen, die mit tiergestützten, heilpädagogischen und psychotherapeutischen Angeboten wieder gesund werden sollen. Darüber hinaus soll das Rittergut zu einem Kinderheim ausgebaut werden – mit der Einrichtung einer therapeutischen Wohngruppe und der Erweiterung der Inobhutnahme für Säuglinge und Kleinkinder. Ein ehrgeiziger Plan, der Investitionen von rund 1,7 Millionen Euro erfordert.

Bis dato sind 180.000 Euro zusammengekommen. Allein 100.000 Euro davon stammen von Smurfit Kappa (Hoya). „Wir wollten etwas vor unserer Haustür tun“, begründeten Martin Heckert und Thorsten Lühr das Engagement ihres Unternehmens in der Region. „Außerdem können wir damit den Kleinsten helfen, die sich eben nicht selbst helfen können.“ 

Auch der Bücker Jens Grunwald stieß bei seinem Arbeitgeber, der Firma Harting in Espelkamp, auf offene Ohren. „Ich habe das vorgeschlagen“, sagt Grunwald. Denn gerade die Altersgruppe, für die die „Kleinen Strolche“ sich engagieren, löse tiefe Betroffenheit aus. Schließlich nehme das Kinderheim selbst Säuglinge auf.

„Unser Hauptschwerpunkt ist die Inobhutnahme“, unterstreicht Wolfgang Witt, der sich ehrenamtlich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Und die Sponsoren loben: „Hier wird auch weitergedacht“, sagt Martin Heckert und spielt auf das Therapiezentrum an, das auf dem Rittergut entstehen soll. 

Das ist dann nämlich nicht nur für die Kinder gedacht, die bei den „Kleinen Strolchen“ in Obhut genommen wurden, sondern auch für Kinder aus der Region, die ein entsprechendes Angebot benötigen. „Wir werden das Therapiezentrum öffnen“, sagt Wolfgang Witt.

https://rittergut-kleine-strolche.de/aktuelles/news/impressionen-vom-childrens-home-evening/

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