Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Hoya 

Rückblick auf ein aktives Jahr mit drei Höhepunkten

Die Jugendfeuerwehr Hoya bei ihrer Jahreshauptversammlung mit (von links) Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze, Betreuer Guntram Borgmann, Betreuerin Sabrina Steding (Zweite von rechts) und Jugendfeuerwehrwartin Silke Gütz (rechts). - Foto: Marion Thiermann

Hoya - Von Marion Thiermann. Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager ist das Highlight bei allen Jugendfeuerwehren, so war es auch dieses Jahr – trotz miesen Wetters in Münchehagen.

Die Jugendfeuerwehr (JF) Hoya hatte noch zwei weitere besondere Aktionen, die sie nicht jedes Jahr erlebt. Das betonte Jugendfeuerwehrwartin Silke Gütz jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus in Hoya. Die Jugendlichen haben 2016 bei „JF goes Leinwand“ mitgewirkt, einem Werbetrailer der Kreisjugendfeuerwehr, der in den Kinos der Region lief. Und erst vor Kurzem gewannen sie zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Hoya eine Wette im örtlichen Rewe-Markt, indem sie mit über 70 Feuerwehrleuten ein Weihnachtslied zum Besten gaben (wir berichteten). Die Hälfte des Wettgewinns kommt der Jugendfeuerwehr zugute.

Dienst an 68 Tagen

Ihre Dienste absolvierte die JF in diesem Jahr an 68 Tagen. Hinzu kam ein Berufsfeuerwehrtag, bei dem sie simulierte Einsätze wie einen Waldbrand, zwei Brandeinsätze (davon einen mit Erste-Hilfe-Leistung) sowie einen Verkehrsunfall zusammen mit der Bücker Wehr meisterte.

Des Weiteren besuchten die Jugendlichen einen Ausbildungsbetrieb, bei dem sie einen Einblick in die Arbeit eines Metallbauers bekamen.

Sieben Mitglieder haben erfolgreich an der Prüfung für die Leistungsspange teilgenommen (siehe Kasten). In diesem Zusammenhang dankte Silke Gütz besonders Ralph Stöhr, der die Jugendfeuerwehr beim Lauftraining unterstützt hatte, sowie Jendrik Döhler (JF Bücken) und Kevin Blazy (JF Hoya), die als sogenannte Auffüller ausgeholfen hatten.

Spende aus der „Kinderkasse“

Zu den Gastrednern bei der Jahreshauptversammlung gehörten Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze, Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und Hoyas Bürgermeisterin Anne Wasner. Sie bedankten sich für den Einsatz in der Jugendfeuerwehr und appellierten an die Jugendlichen, der Feuerwehr erhalten zu bleiben sowie Freunde und Bekannte zu werben. Dies tat auch Ratsfrau Frauke Gieße-Claus. „Holt euch noch Leute dazu, wir brauchen die Feuerwehr!“, sagte sie.

Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und Samtgemeindevertreter Uwe Back betonten, dass vier Flüchtlinge in der Jugendfeuerwehr aktiv sind. Der ehemalige Jugendfeuerwehrwart und Initiator einer „Kinderkasse“ der vier Hoyaer Bürgervereine, Klaus Lange, überbrachte zusätzlich zu seinen Grußworten einen Umschlag mit einer Spende „für die gute Jugendarbeit“.

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