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Felix Hoffner vom RV Hoya startet bei der Internationalen 63. Ratzeburger Ruderregatta

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Von: Nala Harries

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Felix Hoffner ist mit seinen 20 Jahren der Jüngste in der Leistungsgruppe des Hoyaer Rudervereins.
Felix Hoffner ist mit seinen 20 Jahren der Jüngste in der Leistungsgruppe des Hoyaer Rudervereins. © nala harries

Hoya – Felix Hoffner feierte in den vergangenen Monaten gleich einen Erfolg nach dem anderen. Die Siegesserie des 20-jährigen Senior-B-Ruderers begann bei einer Regatta in Münster, riss dann auch beim Wettbewerb in Bremen nicht ab, und in Otterndorf gelang es ihm sogar, bei sechs Starts alle für sich zu entscheiden.

Er gilt als aufstrebender Stern im Ruderverein Hoya, auf den auch Trainerin Andrea Fischer mächtig stolz ist. Aufgrund seines guten Abschneidens soll er nun die Chance erhalten, sein Können am Wochenende, 4. und 5. Juni, bei der 63. Ruderregatta in Ratzeburg erstmalig auf internationaler Ebene unter Beweis zu stellen. Dann tritt er unter anderem gegen Gegner aus Dänemark, Norwegen, England und den Niederlanden an.

„Das ist schon eine Hausnummer. Ich befürchte, dass es sehr anstrengend wird, aber ich freue mich darauf, das nächste Level kennenzulernen“, sagt Felix Hoffner mit Blick auf die 2 000 Meter lange Strecke. Denn das Wasser des Küchensees in Ratzeburg könne auch mal rau werden und größere Wellen schlagen, weiß er. „Felix kann aber in jedem Wasser fahren. Auf der Weser haben wir es mit der Strömung zu tun. Ich denke, dass er diesbezüglich gut vorbereitet ist“, bekräftigt ihn seine Trainerin, die ihn bereits seit seinem Eintritt in den Verein vor vier Jahren betreut.

Am Wochenende wird der 20-Jährige sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit seinem Ruderkollegen Adrian Klingemann, mit dem er bereits in Bremen und Otterndorf ein Team bildete, an den Start gehen. „Wir sind relativ gut eingespielt und haben jetzt auch schon wieder zusammen trainiert“, erzählt der Ruderer, der in der Leistungsgruppe des Hoyaer Vereins zu den Jüngsten gehört.

Neben den drei Einheiten pro Woche in Hoya, joggt er regelmäßig zu Hause in Steyerberg. Bei Gewitter oder im Winter geht es für ihn sowie die anderen Mitglieder in den Kraftraum oder es wird mit dem Ruderergometer trainiert. Moralisch will Felix Hoffner die Regatta am Wochenende einfach auf sich zukommen lassen. „Nervös wird man meist erst, wenn man vor Ort ist. Sobald ich dann im Wasser bin, verschwindet die Nervosität größtenteils“, berichtet er von seinen bisherigen Erfahrungen. Bevor der Startschuss fällt, kontrolliert er stets noch einmal ganz genau, ob in seinem Boot auch alles fest ist. „Das habe ich mir so angewöhnt“, meint der Steyerberger. Angst, dass er mit seinem knapp 14 Kilo schweren Gefährt kentern könnte, hat der 20-Jährige aber nicht. „Das ist mir in den vergangenen acht Jahren nur drei oder viermal passiert“, erinnert er sich. Wichtig sei, schnellstmöglich aus dem Rennboot herauszukommen, denn die Schuhe seien darin fest installiert. „Die kann man aber mit einer Lasche schnell lösen“, verrät der junge Ruderer.

Schon mit zwölf Jahren saß er das erste Mal in einem Rennboot, damals im Rahmen eines Angebots seiner Schule. „Danach bin ich einfach dabei geblieben und einem Ruderclub beigetreten. Vor vier Jahren wechselte ich zum Ruderverein nach Hoya, weil sich dort eine größere Perspektive im Rennsport für mich bot“, erzählt Felix Hoffner von den Anfängen seiner Leidenschaft. Sein Vater habe ihn auf diesem Weg stets begleitet. Auch er ist Mitglied im Ruderverein der Grafenstadt und wird ihn gemeinsam mit Trainerin Andrea Fischer nach Ratzeburg begleiten.

„Ich werde es so gut machen, wie ich kann“, sagt der 20-Jährige mit Blick auf den bevorstehenden Wettkampf, der am Samstag um 9 Uhr eröffnet wird. Die Vorläufe im Einer beginnen um circa 9.50 Uhr. Das Finale ist für 14.25 Uhr vorgesehen. Am darauffolgenden Tag fällt der Startschuss für die Doppelzweier gegen 9 Uhr. Die Besten der Besten messen sich dann um 11.40 Uhr. „Wetterbedingt könnten sich die Zeiten aber noch ändern“, meint Andrea Fischer. Wer Felix Hoffner bei der Regatta zuschauen möchte, kann die Veranstaltung online unter www.rrc-online.de mitverfolgen.

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