Lückenschluss

Dem Bürgerradweg ein Stück näher: Heimatvereine aus Wechold und Martfeld bitten Land um Hilfe

Der Radweg zwischen Martfeld und Wechold endet abrupt. Die Heimatvereine der Gemeinden streben danach, die 300 Meter große Lücke endlich zu schließen, und haben dafür bereits Vorbereitungen getroffen.
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Der Radweg zwischen Martfeld und Wechold endet abrupt. Die Heimatvereine der Gemeinden streben danach, die 300 Meter große Lücke endlich zu schließen, und haben dafür bereits Vorbereitungen getroffen.

Wechold/Martfeld – Die Heimatvereine aus Wechold und Martfeld bitten jetzt für den Lückenschluss des Radwegs zwischen den beiden Ortschaften das Land um Hilfe.

Der Heimatverein Wecheln un ümto und der Heimat- und Verschönerungsverein Martfeld sind seit einiger Zeit dabei, Maßnahmen für einen Lückenschluss des Radwegs zwischen den beiden Ortschaften an der Landesstraße L 331 auf den Weg zu bringen. Insbesondere handelt es sich bei dem Anliegen um einen rund 300 Meter langen Abschnitt, der von ihnen als gefährlich eingestuft worden ist.

Um das Vorhaben weiter voranzutreiben, haben die Beteiligten nun das Land um Hilfe gebeten.

Dafür verfassten die beiden Heimatvereine einen gemeinsamen Brief an die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit ihrem Antrag hoffen sie nun auf Zustimmung und Unterstützung von oben.

Zum Hintergrund: 300 Meter Radweg fehlen an der besagten Kurve der Landesstraße, weswegen die Bürger beider Gemeinden mithilfe der Heimatvereine den Lückenschluss zwischen den vorhandenen Radwegen am Ortsteilausgang Loge bis zur Kreuzung nach Wechold schnell schließen wollen.

Dafür wurden bereits Vorbereitungen getroffen. Rainer Fellermann vom Heimatverein Wechold und Anton Bartling vom Heimatverein Martfeld trafen sich vor Ort mit Jürgen Köneking (Samtgemeinde Grafschaft Hoya), Bernd Bormann (Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen) und den beiden Bürgermeistern Johann Hustedt (Wechold) und Michael Albers (Martfeld). Dabei ging es um eine Feinabstimmung zum weiteren Verfahren Bürgerradweg, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

In den vergangenen Monaten seien bereits zahlreiche Gespräche geführt und eine Grobplanung aufgestellt worden. Ebenso würden schon erste zustimmende Stellungnahmen der Grundstückseigentümer zum Verkauf der betroffenen Grundstücke vorliegen. „Bürger mit Traktoren, Anhängern, Radladern und Schaufeln stehen bereit und wollen jetzt beginnen“, erläuterte Rainer Fellermann vom Heimatverein Wechold bei dem Ortstermin.

Beide Bürgermeister, Johann Hustedt und Michael Albers, sowie die Vertreter der Verwaltung lobten die Vereine für das gemeinsame Engagement zum Lückenschluss des Radwegs zwischen Loge und Wechold und sicherten ihre Unterstützung zu.

„Jetzt ist das Land gefordert und es heißt noch abwarten, denn die Bürgerinnen und Bürger stehen bereits in den Startlöchern“, meint Anton Bartling im Namen beider Vereine.  

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