Dorfgemeinschaftshauses in Hoyerhagen

Der „Prachtbau“ ist eingeweiht

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Bürgermeister Henning Thorns (vorne, links) und der SV-Vorsitzende Martin Homfeld bei der „Schlüsselübergabe“ im neuen Aufenthaltsraum.

Hoyerhagen - Nach Jahren der Planung und der Arbeit war es am Freitagabend endlich so weit: Der neue Anbau des Dorfgemeinschaftshauses in Hoyerhagen wurde offiziell eingeweiht. Bei der Feier machten sich neben Vertretern der Gemeinde auch zahlreiche geladene Gäste aus den Vereinen und der Nachbarschaft ein Bild von den modernen Räumlichkeiten. Mitarbeiter der ausführenden Baufirmen sowie Architektin Renate Schumacher wohnten der Einweihung ebenfalls bei.

„Es ist geschafft“, sagte Henning Thorns zufrieden. Der Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit der Beteiligten und das große Engagement von allen Seiten. Besonders hervorzuheben seien die Vereine. „Ohne ihre Initiative würden wir hier heute nicht stehen“, sagte Thorns. „Hier“, damit war der weiße, schicke Anbau des Dorfgemeinschaftshauses gemeint, der teilweise auf der Fläche des alten Umkleidekabinen-Trakts steht.

Auf ungefähr doppelter Größe wie zuvor präsentiert sich nun das moderne, in hellen Farben gehaltene barrierefreie Gebäude. Neben den großzügigen Umkleide- und Schiedsrichterkabinen, Sanitäranlagen sowie Büro- und Lagerräumen sprang den Betrachtern vor allem der neue, rund 65 Quadratmeter umfassende Aufenthaltsraum ins Auge. Der soll in Zukunft der Dorfgemeinschaft dienen. „In Hoyerhagen wird das Dorfleben groß geschrieben – jetzt liegt es an den Gemeindebewohnern, die Räume mit Leben zu füllen“, sagte Thorns.

Viel Lob für neuen Anbau 

Auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer zeigte sich erfreut: „Der Anbau ist nicht nur funktional sehr vielfältig, er bereichert mit seiner großartigen Architektur auch die Landschaft.“ Im Jahr des 30-jährigen Bestehens des Sportvereins (SV) zeige sich einmal mehr, welch eine tolle, dynamische Gemeinschaft in der Gemeinde gelebt werde.

Neben dem SV nutzen auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Schützenverein, das Deutsche Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr sowie die Polizei die Räumlichkeiten. Insgesamt rund 900 000 Euro sind in den Anbau geflossen. Die Hälfte der Kosten hat die Gemeinde übernommen, die andere Hälfte wurde aus Zuschüssen des Landes Niedersachsen finanziert. Der Bau lässt laut dem SV-Vorsitzenden Martin Homfeld „keine Wünsche offen“. Auch Bauamtsleiter Rolf Walnsch sparte nicht mit Lob: „Es ist ein Prachtbau.“ 

jaw

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