Vielfältiges Programm

„Just for Fun Open Air“ für 3. und 4. September in Eystrup geplant

Heiko Wedemeyer und Partnerin Nicole Rath waren schon im vergangenen Jahr bei dem Open Air dabei und bringen nun mit ihrer Veranstaltung nach langer Pause die Kultur zurück in die Region. archiv
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Heiko Wedemeyer und Partnerin Nicole Rath waren schon im vergangenen Jahr bei dem Open Air dabei und bringen nun mit ihrer Veranstaltung nach langer Pause die Kultur zurück in die Region. archiv

Eystrup – Was 2020 als „Benefiz-Puffrocker-Open Air“ begonnen hat, wird 2021 in Eystrup fortgesetzt. Und zwar mit dem „Just for Fun Open Air“.

Was im vergangenen Jahr als „Benefiz-Puffrocker-Open Air“ zugunsten des Vereins „Hafensänger & Puffsänger“ begonnen hat, wird in diesem Jahr fortgesetzt. Am ersten Septemberwochenende, Freitag und Sonnabend, 3. und 4. September, geht in Eystrup im Ortsteil Mahlen erstmals das „Just for Fun Open Air“ über die Bühne, initiiert und organisiert von Heiko Wedemeyer und seiner Partnerin Nicole Rath, durchgeführt mithilfe etlicher Familienmitglieder sowie Freunde.

Die Temperaturen steigen und die Inzidenzen sinken. Das stimmt Macher wie die Fans von urbaner Rockmusik bereits überaus hoffnungsvoll und lässt die Vorfreude auf das Festival enorm steigen. Mit ihrer privaten Initiative bringen Wedemeyer und Rath schließlich nach langer Pause die Kultur in die Region zurück und planen und wagen ein Open Air mit einem den jeweiligen Vorgaben angepassten Hygienekonzept zum Schutz der aktuell pro Festivaltag anvisierten 250 Besucher. „Wir trotzen der Pandemie“, sagt Wedemeyer, der seit Monaten mit Rath das Musikprogramm und die organisatorischen Abläufe ausgetüftelt hat, die sowohl das Ohr als auch das Auge ansprechen und natürlich coronakonform sind.

Die Umsetzung ist ambitioniert und die beiden (Haupt-) Macher sind zuversichtlich, dass das Open Air mit Erfahrung und einem ordentlichen Schuss Improvisationskunst gelingen wird.

Doch nun zum musikalischen Programm, das am Freitag mit „Saitenwende“ aus Bremen um 17 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) startet. Irgendwo zwischen Mythen und Legenden zollen „Saitenwende” den bösen Onkelz den Tribut, der ihnen gebührt. Kurzum: eine akustische Hommage für die wohl umstrittenste Rockband im Land und damit ein musikalisches Dankeschön für deren gelebte Beharrlichkeit.

Von „Iron Priest“ aus Ottersberg wird es dann ab 20 Uhr kräftig etwas auf die Ohren geben. Sie kramen nämlich ganz tief in der Plattenkiste und holen selbst längst tot geglaubte Metal-Klassiker wieder ans Licht. Bei dieser Band ist der Heavy Metal Gesetz, und zwar nicht nur die allseits bekannten Hits, sondern von den fünf eisernen Priestern werden auch ganz seltene und wenig gehörte Rockperlen auf der Bühne zelebriert; flankiert von zweistimmigen Gitarrenduellen, bollernden Basswänden und donnernden Drums.

Tags darauf wird die Cover-Band „Edit“ aus Verden ab 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) dem Publikum einheizen: Mit Heavy Riffs und heißen Rhythmen, sodass ein ständiger Strom zwischen Band und Publikum fließt, mit einem unerwartet verzückenden Mix aus Alternative, Thrash und Power Metal Songs.

Um 17 Uhr übernimmt „Rossi“ aus Bremen die Bühne und die bisweilen gängige Einteilung von Rock-Coverbands in Classic- oder Modern-Rock zusammenführen. „Rossi“ steht für die berühmtesten Gitarrenriffs der Musikgeschichte, die fettesten Bassläufe aller Dekaden und die markantesten Drum-Beats, die jeden Song sofort erkennen lassen sowie für eine Stimme, die all dies zu einem Sound vereint.

Ab 20 Uhr sind dann „Motörizer“ aus Kiel angesagt. Wie der Name unschwer erkennen lässt, eine Motörhead-Cover-Band, die bereits seit Jahren für Furore sorgt. Mit Original-Equipment und Outfits zelebrieren die drei Musiker mit ihrer „Motörhead Tribute Show“ die Musik von Lemmy Kilmister & Kollegen, indem sie sich authentisch und mit großer Hingabe und Livequalitäten in die Herzen der Fans spielen – unter anderem auch deshalb, weil sie bei fast jedem Gig auch das legendäre Set des Nummer-eins-Albums „No Sleep ‘Til Hammersmith“ aus dem Jahr 1981 einbauen.

Nun zu den für Festivalbesucher relevanten Vorab-Informationen: Zurzeit ist das Kartenkontingent pro Veranstaltungstag auf 250 Tickets begrenzt, die online verfügbar sind. Für den Einlass ist die Luca-App erforderlich, oder es muss alternativ ein Vordruck ausgefüllt werden, der als Corona-Nachweis dient. Auch die Vorlage eines aktuellen, negativen Corona-Tests oder eines vollständigem Impfnachweises ist nach dem derzeitigen Stand der Vorgaben erforderlich. Falls nötig, werden Schnelltests vor Ort durch den ASB möglich sein. Die Preise für die Tickets sind moderat kalkuliert. Am Freitag sind 28 und am Sonnabend 35 Euro zu zahlen und für das Kombiticket werden 60 Euro verlangt.

Natürlich müssen die Besucher weder hungern noch dürsten. An den Foodständen auf dem Gelände gibt es ein kleines Angebot, das auch Vegetariern etwas Schmackhaftes bietet. Außerdem wird ein vielfältiges Getränkeangebot vorgehalten, versprechen die Veranstalter.  

Weitere Infos

www. justforfun-openair.de  

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