Mit neuem Fahrgestell beim Finale erfolgreich / Nun Start beim Bundesfinale

Luca Köster Kart-Vizemeister

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Mit breitem Kreuz präsentierte sich Luca Köster aus Bücken dem Fotografen.

Großer Jubel beim Bücker Luca Köster: Im Finale des Norddeutschen ADAC-Kart-Cups in Oschersleben (Sachsen) sicherte sich der 18-jährige Nachwuchsrennfahrer in seiner Premierensaison die Vizemeisterschaft. In zwei Wochen startet er nun beim Bundesfinale in Baden-Württemberg.

Es sollte ein Lehrjahr für Luca Köster werden, teilt sein Team mit. Es wurde ein sehr erfolgreiches. Der Bücker absolvierte sein erstes Jahr in der X30-Senioren-Klasse und startete mit einem großen Erfahrungsrückstand in die Saison. Doch schon während der ersten Rennen zeigte sich, dass sich der amtierende Benelux-Vizemeister nicht verstecken braucht. Laufsiege und Podestplätze waren an der Tagesordnung, und so zählte Luca Köster auch beim großen Saisonfinale des Norddeutschen ADAC-Kart-Cups am Wochenende in Oschersleben zu den Favoriten.

Er startete erstmals mit einem Intrepid-Chassis. „In Hinblick auf 2016 möchten wir das Chassis frühzeitig testen. Natürlich birgt das ein kleines Risiko, wir starten hier mit einem deutlichen Trainingsrückstand“, erklärte Luca. Der Auftakt in das Finale verlief dennoch vielversprechend. Als Dritter im 24-Mann starken Feld beendete der Bücker das Qualifying und hatte eine gute Ausgangslage.

Aus der zweiten Startreihe erwischte er jedoch einen denkbar schlechten Start in das erste Rennen am Samstagnachmittag. „Ich hatte ein Problem mit dem Vergaser und musste das halbe Feld passieren lassen“, erklärte Luca später im Ziel. Doch er hatte Glück im Unglück: Durch einen Startunfall wurde das Rennen abgebrochen und wenig später über elf Runden neu gestartet. Luca ging wieder als Dritter auf die Reise, und diesmal lief alles glatt. Im Spitzenpulk lieferte er sich packende Fights, fuhr die schnellste Rennrunde und kam als Sechster ins Ziel. „Ganz zufrieden bin ich nicht, das Chassis funktioniert ganz gut, aber es fehlt etwas Motorleistung auf der langen Geraden“, sagte der Abiturient.

Bei strahlendem Sonnenschein lieferten sich die Piloten im zweiten Rennen am Sonntag einen packenden Kampf. Mit einem hauchdünnen Rückstand kam Luca als Dritter ins Ziel und war begeistert: „Wow, wir hatten alle Siegchancen, es fehlten am Ende nur drei Zehntelsekunden auf den Sieger.“

Auch im letzten Durchgang hing das Feld wieder sehr eng zusammen, Luca etablierte sich im Spitzenfeld und sah als Fünfter die Zielflagge.

Neben dem erfolgreichen Einstand mit dem Intrepid-Chassis war die Freude groß über den Gewinn der Vizemeisterschaft im Norddeutschen ADAC-Kart-Cup und der Nordostdeutschen ADAC-Kart-Challenge (NAKC): „Damit haben wir im April nicht gerechnet. Doch es lief von Beginn an sehr gut.“

Nun startet Luca Köster in zwei Wochen beim Bundesfinale in Bopfingen (Baden-Württemberg). Dort treffen die besten Fahrer der vier Regionalserien Nord, Ost, Süd und West aufeinander. Nach seinem Vizetitel im NAKC, hat Luca dort eine kleine Favoritenrolle. „Ich bin noch nie auf der Strecke gefahren und reise ohne große Erwartungen an. Wir wissen, zu welcher Leistung wir in der Lage sind und werden auch dort 100 Prozent abrufen. Alles andere ergibt sich dann.“

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