Hoyas Feuerwehrgerätehaus soll im Februar fertig sein

Neubau schreitet voran

Insgesamt neun neue Garagentore erhält das Feuerwehrhaus in Hoya. Wilfried Gütz, stellvertretender Gemeindebrandmeister und Hoyaer Ortsbrandmeister, begutachtete das erste neue Tor (links) nach seinem Einbau in den Neubautrakt des Feuerwehrhauses. Die drei ausgedienten Tore des Altbaues (rechts) werden ebenfalls erneuert, sodass eine einheitliche anthrazitfarbene Front entsteht.
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Insgesamt neun neue Garagentore erhält das Feuerwehrhaus in Hoya. Wilfried Gütz, stellvertretender Gemeindebrandmeister und Hoyaer Ortsbrandmeister, begutachtete das erste neue Tor (links) nach seinem Einbau in den Neubautrakt des Feuerwehrhauses. Die drei ausgedienten Tore des Altbaues (rechts) werden ebenfalls erneuert, sodass eine einheitliche anthrazitfarbene Front entsteht.

Hoya – An einer Kletterstange sausen sie nicht herab. Doch Feuerwehrleute in Hoya sind zu ebener Erde mindestens genauso schnell – wenn nicht schneller, demnächst im neuen Feuerwehrhaus der Grafenstadt. Denn es wartet mit perfekt ausgeklügelten Alarmzugängen auf, die eine ohnehin winzige Zeitspanne noch weiter verkürzen werden: Wenn die Sirenen über Hoyas Dächern heulen, vergehen künftig etliche Sekunden weniger, bis das Martinshorn gellt und die schweren Löschfahrzeuge losjagen.

Während der stattliche Neubau am Kuhkamp wächst, zeigte Wilfried Gütz, stellvertretender Gemeindebrandmeister und Hoyaer Ortsbrandmeister, der Kreiszeitung schon einmal die Innenräume des fertigen Rohbaues, der jetzt mit Fenstern und Türen winterfest gemacht wird. „Dann kann es mit dem Innenausbau ohne Unterbrechung weitergehen“, erläutert Hoyas oberster Brandschützer. Schon jetzt ist beim Rundgang durch die mit weißem Kalksandstein ummauerten Räume gut auszumachen, wie der Spurt der Einsatzkräfte ablaufen wird, wenn das neue Gebäude Mitte bis Ende Februar nächsten Jahres fertig ist.

Die aus Filmen und Dokumentationen berühmte Kletterstange, an der ein einsatzbereiter Feuerwehrmann nach dem anderen aus dem ersten Stock ins Erdgeschoss rutscht und direkt neben den Einsatzfahrzeugen landet, gibt es in Hoya nicht. Nicht weniger effizient sind indessen die Alarmzugänge des Neubaues. „Vom Parkplatz aus gelangen die Kameraden auf kürzestem Weg direkt in die Umkleideräume“, sagt Wilfried Gütz. Und danach stürmen sie dann eine Tür weiter, in die gleich nebenan gelegene Fahrzeughalle.

Nur Sekunden vergehen, bis die Garagentore sich öffnen, die Motoren der Löschfahrzeuge dröhnen und die Besatzungen ihre Plätze eingenommen haben. Im nächsten Moment, während die Alarmsirenen noch ausklingen, ertönen bereits die Martinshörner. Und mit eingeschaltetem Blaulicht rollen die roten Fahrzeuge hinaus auf die Straße Auf dem Kuhkamp, um gleich darauf in Richtung Einsatzort zu beschleunigen.

Bereits im Dezember dieses Jahres soll dieses Bild Wirklichkeit werden, denn dann sollen die Fahrzeuge auf ihre neuen Plätze umgestellt werden – hinter insgesamt neun neuen Garagentoren. Wovon drei die bisherigen alten Tore ersetzen. Der Neubau enthält neben den Garagen auch eine Waschhalle mit modernster Ausstattung. Außer den Fahrzeugen der Ortsfeuerwehr Hoya wird auch ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Mehringen im neuen Feuerwehrhaus am Kuhkamp untergebracht sein. „Der Neubau geht zügig voran“, bescheinigt Wilfried Gütz den am Bau beteiligten Betrieben. „Wir sind von der Planung sehr angetan und stehen alle dahinter. Wir Feuerwehrmitglieder waren von Anfang an in das Projekt eingebunden und sind auch während der Bauzeit nach wie vor beteiligt.“

Schon im Rohbau ist zu erkennen, dass die entstehenden Räumlichkeiten allen Anforderungen gerecht werden. „Insgesamt bekommen wir zwei Drittel Fläche dazu“, erklärt Wilfried Gütz. Das bisherige Feuerwehrhaus am Kuhkamp hatte 400 Quadratmeter. Mit dem in den Neubau integrierten Altbau umfasst der Gesamtkomplex dann 1 200 Quadratmeter. Insgesamt sechs Fahrzeuge werden untergebracht. Neben großzügig angelegten Umkleideräumen, Duschen und weiteren Zweckräumen besticht insbesondere ein großer Schulungsraum, der teilbar ist und damit den unterschiedlichsten Nutzungen angepasst werden kann.

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