Baukosten eingehalten

Neubau des Feuerwehrhauses in Hoya ist fertig

Mit lichter Geräumigkeit präsentiert sich die neue Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses Hoya (links). Für das Foto wurden die Fahrzeuge hier ein Stück vorgefahren. Blickfang vor dem Hoyaer Feuerwehrhaus ist ein leuchtend roter Überflurhydrant (rechts). Im Hintergrund der Altbau, der den Neubau optisch fortsetzt.
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Mit lichter Geräumigkeit präsentiert sich die neue Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses Hoya (links). Für das Foto wurden die Fahrzeuge hier ein Stück vorgefahren. Blickfang vor dem Hoyaer Feuerwehrhaus ist ein leuchtend roter Überflurhydrant (rechts). Im Hintergrund der Altbau, der den Neubau optisch fortsetzt.

Am 8. und 9. Oktober soll Einweihung gefeiert werden: „Wir hoffen, dass Corona uns lässt“, sagt Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz bei einem Rundgang durch das neue Feuerwehrhaus der Grafenstadt am Kuhkamp. Auch die Ortsfeuerwehr Mehringen wird dort untergebracht sein. Der Neubau des Gebäudes, nahtlos kombiniert mit dem Altbau, ist jetzt fertiggestellt.

Hoya – Mit zweckbetonter baulicher Schönheit grüßt das äußerlich ansprechende Feuerwehrhaus Besucher und Einwohner, die die Stadt aus nördlicher Richtung erreichen.

Baukosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro

Damit verfügt Hoya über einen weiteren markanten Punkt, nachdem vor wenigen Wochen bereits das Deichschart am östlichen Stadtausgang fertiggestellt wurde. Das großzügig und nach zeitgemäßen Gesichtspunkten gestaltete Feuerwehrhaus bietet den Ortswehren Hoya und Mehringen ein hochmodernes Domizil, das den aktuellen und auch den künftigen Anforderungen der Brandschützer gerecht werden soll. „Besonders erfreulich ist, dass die Baukosten in der veranschlagten Höhe eingehalten werden“, betont Wilfried Gütz während eines Gesprächs mit der Kreiszeitung.

„Die Baukosten für das Feuerwehrhaus werden sich letztendlich auf rund 2,4 Millionen Euro belaufen“, teilt Andreas Torst vom Bauamt Hoya mit. Die Bauzeit habe von Mitte Januar 2020 bis Ende Juli 2021 gedauert. Wilfried Gütz ergänzt: „Wir haben mit allen Baubeteiligten hervorragend und harmonisch zusammengearbeitet.“ Bauleiter Lutz Peymann, selbst Brandmeister einer Ortsfeuerwehr, habe dazu wesentlich beigetragen, sagt Gütz. Das Endprodukt sei zweckmäßig und auch optisch gelungen.

Ortsfeuerwehr Mehringen hat eigenen Raum im Hoyaer Feuerwehrhaus

Vorausgesetzt, die Corona-Pandemie macht den Verantwortlichen keinen Strich durch die Rechnung, wird am Freitag, 8. Oktober, abends die offizielle Einweihung und Übergabe des neuen Hoyaer Feuerwehrhauses gefeiert. Für den Nachmittag des darauffolgenden Sonnabends, 9. Oktober, ist ab 13 Uhr ein Tag der offenen Tür geplant. Dafür ist ein umfangreiches Programm, auch mit feuerwehrtechnischen Vorführungen, geplant. Auch eine Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen wird es geben. Ein Auftritt des Musikzugs ist ebenfalls vorgesehen, und natürlich wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Ein eindrucksvolles Gesamtbild bieten der fertiggestellte Neubau des Feuerwehrhauses Hoya und der eingebundene Altbau. Vier Fahrzeuge sind aus der neuen Halle vorgefahren, rechts die vier Stellplätze der Altbauhalle und ganz links, mit der Nummer neun, die Waschhalle.

Auch die Ortsfeuerwehr Mehringen wird im kommenden Monat September ihr Fahrzeug im Feuerwehrhaus Hoya unterbringen und dort außerdem einen eigenen Raum beziehen. Im Neubau und im Altbau gibt es jetzt insgesamt acht Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge sowie eine Waschhalle hinter dem Tor Nummer neun. Alle neun Tore sind einheitlich gestaltete Rolltore, sodass sich ein kontinuierliches Gesamtbild ergibt.

Kurze Distanzen erlauben schnellen Einsatzstart

Im Neubau gibt es außerdem einen Schulungsraum mit eigenen Bereichen für Kinder- und Jugendfeuerwehr. Große Fensterflächen lassen viel Tageslicht herein, und eine Teeküche grenzt an den Versammlungsraum. Ein langer Flur, beiderseits gesäumt von Umkleideräumen und den übrigen Zweckräumen, führt auf voller Länge durch den Neubau.

Durch die rote Alarmtür erreichen die Feuerwehrmitglieder im Einsatzfall direkt ihren Umkleideraum – für Männer und Frauen getrennt. Anschließend geht es auf kurze Distanz weiter, über den Flur zu den Fahrzeugen in der Halle.

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