Rat beschäftigt sich mit vier Anregungen des Arbeitskreises

BGH möchte Stadt Hoya verschönern

Hoya - Von Horst Friedrichs. Mit Riesenschritten geht es jetzt im neuen Hoyaer Wohngebiet „Lange Straße“ voran. Dort, wo früher das Kreiskrankenhaus stand, haben die Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Baugebiets begonnen, teilte Bauamtsleiter Rolf Walnsch während der jüngsten Sitzung des Rats der Grafenstadt mit. Der Rat hatte zuvor beschlossen, die Erschließungsstraße für die insgesamt 18 Bauplätze „Herbert-Fritze-Straße“ zu nennen (wir berichteten).

Anregungen für mögliche Verschönerungen in Hoya machte der Arbeitskreis „Bürger gestalten Hoya“ (BGH). Stadtdirektor Detlef Meyer teilte während der Ratssitzung am Montagabend im großen Sitzungssaal des Rathauses mit, vom BGH seien vier Anregungen eingegangen, mit denen sich die Verwaltung befassen werde. Die vier Themen waren im Rahmen des jüngsten BGH-Treffens im Hoyaer Gasthaus Lindenhof erörtert worden; die Teilnehmer hatten seinerzeit beschlossen, der Stadt die entsprechenden Vorschläge zu übermitteln.

Bouleplatz an der Promenade

So regt der Arbeitskreis an, einen vielfach gewünschten Bouleplatz an der Promenade, zwischen den Tennisplätzen und dem Spielplatz, einzurichten. Der Bouleplatz, so heißt es in dem Schreiben des BGH an die Stadt, solle das offizielle Turniermaß von vier mal fünfzehn Metern aufweisen. Die reinen Materialkosten, bei einer 30 Zentimeter tiefen Auskofferung, hätten bei vergleichbaren Projekten in anderen Gemeinden 1 000 bis 2 000 Euro betragen. Überdies regt der BGH an, mit dem Turn- und Sportverein Hoya in Kontakt zu treten, weil aus dessen Reihen vorgeschlagen worden sei, den unbenutzten dritten Tennisplatz in einen Bouleplatz umzuwandeln.

Bänke als Markenzeichen

Als Markenzeichen Hoyas solle eine Bank vor der Turnhalle Knesestraße aufgestellt werden, schlug der BGH weiter vor. Die Sitzgelegenheit solle im gleichen Stil wie jene vor der Grundschule gestaltet und als wiederkehrendes Element im Stadtbild eventuell mit einem auflackierten Stadtwappen verziert werden. Auch die Parksituation auf der drei Autos breiten Zufahrt neben der Turnhalle könne übersichtlicher werden, erklärten Arbeitskreis-Vorsitzender Niklas Brenten und sein Stellvertreter Norbert Thoss während der Sitzung.

Mikrofone für den Ratssaal

Eine weitere Anregung betrifft die Akustikmängel im großen Sitzungssaal des Hoyaer Rathaus. Der BGH plädiert dafür, dort eine Verstärkeranlage mit Tischmikrofonen einzurichten – im Sinne einer transparenten Politik und guter Öffentlichkeitsarbeit. „Die öffentlichen Sitzungen haben in den letzten Jahren ein steigendes Interesse der Hoyaer erfahren“, begründeten Brenten und Thoss die Anregung. „Viele Besucher haben allerdings Probleme, die teilweise sehr leisen Redebeiträge zu verstehen. Die sollte durch eine seit Jahren diskutierte Lautsprecheranlage mit Tischmikrofonen verbessert werden. Dabei sollte auch bedacht werden, einen Lautsprecher bei den Pressevertretern einzurichten, da diese im Rücken der Redner sitzen und auch teilweise Probleme haben, die Beiträge zu verstehen.“

Zuwegung zum Ehrenmal

Die vierte Anregung des Arbeitskreises betrifft das Ehrenmal 1870/71 im Bürgerpark. Dorthin müsse eine Zuwegung geschaffen werden, denn auch die beiden anderen Ehrenmale im Park seien mit befestigten Wegen zugänglich. Auch ein Rundgang, der zurück zum Hauptweg führe, sei denkbar.

Rubriklistenbild: © dpa

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