Modenschau und mehr in Grundschule Hoya

Eine Zeitreisezum Jubiläum

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Mit Häubchen: Strand- und Bademode der 50er-Jahre.

Hoya - Von Michael Wendt. Eine witzige und bewegende Zeitreise boten die Hoyaer Grundschüler am Freitag ihren Gästen. Bei der letzten großen Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Schule zeigten sie unter anderem Mode aus den 15 vergangenen Jahrzehnten und spielten alte Spiele.

Die Gäste, hauptsächlich Verwandte, konnten außerdem den beiden Schulchören lauschen und im Schulmuseum erleben, wie Schule früher war – Rohrstock inklusive. Mädchen und Jungen aller Klassen sowie des Schulkindergartens beteiligten sich am Fest. Alte Spiele wie Gummitwist, Seilspringen und das Murmelspiel kannten viele Gäste noch aus ihrer eigenen Schulzeit. Und auch die präsentierte Mode dürfte vielen bekannt vorgekommen sein – zumindest die der Nachkriegsjahrzehnte.

Zackig grüßten die Jungs ihre Zuschauer.

Die Schau startete mit einer modischen Zeitreise ins Jahr 1865: Im Militäranzug und mit Pickelhaube betrat der erste Schüler die Bühne, standesgemäß begleitet von zwei Mädchen in langen Mänteln. Ihnen folgten drei Jungs in Matrosenanzügen. Weniger gestelzt ging es durch die weiteren Jahrzehnte. Mit Federboas um den Hals tanzten die Schüler ganz im Stil der „Goldenen Zwanziger“ Charleston, genossen in lockerer Strandkleidung einen Tag am See in den 60ern, und sie waren sich auch nicht zu fein, die modisch heute seltsam anmutenden Jahrzehnte der Hippies, Popper und Hip-Hopper darzustellen.

Die Schülerinnen Jasmin Gundersdorff und My Tam Tran führten sehr professionell durch die Schau und erläuterten den Zuschauern Details zu Mode, Lebensgefühl und politischem Umfeld der jeweiligen Epoche.

Modenschau in der Grundschule Hoya

Die gezeigten Kleidungsstücke hatten die Eltern oder Großeltern der Schüler teilweise von ihren Dachböden geholt, andere stammten von der Heimatstube in Schweringen oder gar aus dem Fundus der Oper Hannover, sagte Schulleiterin Anne Wasner.

Sie zog ein positives Fazit des Jubiläumsjahrs, in dem die Schule jeden Monat eine Aktion organisiert. Im November und Dezember folgen eine Aufführung der „Feuerzangenbowle“ vor geladenen Gästen sowie die Beteiligung am Weihnachtsmarkt.

„Ich bin froh, dass wir das Jubiläum ein Jahr lang gefeiert haben und nicht nur eine große Veranstaltung gemacht haben“, sagte Anne Wasner.

Bereits am Donnerstag hatten die Grundschüler einen Jubiläumsgottesdienst in der alten Martinskirche mitgestaltet. „Der war ganz toll“, lobte Anne Wasner. Sie und ihr Team unterrichten an der Grundschule 150 Mädchen und Jungen aus insgesamt 14 Nationen.

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