„Impfung ist alternativlos“

Mehrheit der Besucher beim Hoyaer Wochenmarkt ist von Corona-Impfung überzeugt

Frau und Mann in Winterkleidung und mit Maske
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Für Edith und Hartmut Nullmeyer sprichts nichts gegen eine Impfung.

Hoya – Es ist ein Donnerstag, dieser letzte Tag des Jahres 2020. In Hoya ist donnerstags traditionell Wochenmarkt, also in diesem Fall auch an Silvester. Doch es gibt einen erheblichen Unterschied zu allen vorangegangen Wochenmärkten am Jahresende: Die Menschen, die auch diesmal die Verkaufsstände in der Langen Straße besuchen, tragen Schutzmasken vom Typ FFP2 oder die sogenannten Alltagsmasken – farbig, gemustert, schwarz oder weiß. Niemand ist mehr „ohne“ unterwegs, und die große Mehrzahl der Marktbesucher setzt auf die baldige Impfung gegen das Corona-Virus.

Das ist das deutliche Ergebnis einer Straßenumfrage der Kreiszeitung während des Silvester-Wochenmarkts. Die Frage lautete „Was halten Sie von der Impfung gegen das Corona-Virus, und werden Sie sich impfen lassen?“ Die meisten Befragten gaben bereitwillig Auskunft; nur sehr wenige wollten sich nicht äußern.

Margret Hepcke, 79, und Klaus Grohmann, 83, aus Bruchhausen-Vilsen haben gerade auf dem Hoyaer Wochenmarkt eingekauft und äußern sich gern zum Umfragethema der Kreiszeitung. „Wir sind beide für die Impfung“, sagen sie. „Wir wissen zwar nicht, wann es sein wird. Aber wenn es so weit ist, lassen wir uns sofort impfen. Wir tun es ja nicht nur für uns, sondern auch für andere.“

Peter Herberg, 72, aus Eystrup, steht mit dem gebotenen Abstand in einer Warteschlange und antwortet auf die Kreiszeitungsfrage, es sei schwer, sich ein Urteil über die augenblickliche Situation der Coronapandemie zu bilden. „Es gibt zuviele Unsicherheiten“, sagt er, „und es gibt zuviele verschiedene Meinungen.“

Annegret Hoffmann, 79, aus Bücken will erst einmal abwarten, bevor sie über das Impfen eine Entscheidung trifft: „Bis es so weit ist, werde ich mich weiter vorsichtig verhalten. Außerdem werde ich mich auf mein eigenes Immunsystem und homöopathische Medikamente verlassen.“

Marianne und Werner Bänsch, 81 und 84, aus Hoya sind überzeugte Befürworter der Coronaimpfung. „Ich habe viele Vorerkrankungen, unter anderem vier Bypässe“, erklärt Werner Bänsch im Umfragegespräch. „Ich setze große Hoffnungen in die Impfung und werde gemeinsam mit meiner Frau sofort hingehen. Schade nur, dass zurzeit keiner Bescheid weiß, wann es losgeht.“ Marianne Bänsch bekräftigt die Entscheidung ihres Mannes und hofft ebenfalls auf eine baldige Impfung.

Hilmar Blum von der Diakonie-Sozialstation Nienburg ist Krankenpfleger von Beruf und ein entschiedener Befürworter der Impfung gegen das Coronavirus. Als Besucher des Silvester-Wochenmarkts in Hoya äußert auch er sich zur Umfrage der Kreiszeitung: „Die Impfung muss unbedingt sein.“

Auch Holger Schröder, 61, aus Eystrup ist für die Impfung: „Ich werde sofort dabei sein, wenn es so weit ist.“ Seine Begründung fußt auf einem klaren Erfahrungswert: „Schutzimpfungen gegen die verschiedensten Krankheiten haben den Menschen immer geholfen.“

Dietrich Schmidt, 69, aus Hoya antwortet ohne Umschweife: „Ich bin für die Impfung. Wenn es losgeht, bin ich sofort dabei. Aber leider sieht es so aus, als ob es bis dahin noch eine Weile dauert.“

Hartmut Nullmeyer, 78, und seine Ehefrau Edith, beide aus Hoya, sind einmütig für die Impfung und wollen auch sofort an der Maßnahme teilnehmen, sobald sie beginnt. „Was spricht dagegen?“, sagt Hartmut Nullmeyer. Er ist pensionierter Polizeibeamter und fügt hinzu: „Im Laufe meiner Dienstzeit habe ich viele Impfungen mitgemacht.“ Die Wichtigkeit der Corona-Impfung sieht er insbesondere bei älteren Menschen und Pflegekräften.

Marktbesucher Eckhard Köhn aus Hoya ist über 90 Jahre alt. Er sagt: „Natürlich werde ich mich impfen lassen. Aber vorerst müssen wir abwarten, bis es so weit ist.“

Stefan Ostermann, 53, aus Hoya, bezieht ebenfalls Stellung: „Ich lasse mich impfen. Die Impfung gegen das Coronavirus ist alternativlos. Wir werden den Kampf gegen die Pandemie sonst nicht stemmen.“

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