Wohnwagen-Bordell stand direkt an Bundesstraße 215

„Lovemobil“ in Eystrup erneut abgebrannt

Eystrup - Abgebrannt ist in der Nacht zu Montag ein sogenanntes „Lovemobil“ an der Bundesstraße 215 zwischen Hassel und Eystrup.

Bereits im September 2016 war an gleicher Stelle ein ebenfalls als Bordell genutzter Wohnwagen in Flammen aufgegangen und völlig zerstört worden. Personen kamen auch dieses Mal nicht zu Schaden. Laut Angaben der Polizei befand sich zur Zeit des Brandausbruchs niemand in dem Wagen.

Gegen 3 Uhr war der Brand im Eystruper Ortsteil Mahlen der Einsatzleitstelle von Polizei und Feuerwehr gemeldet worden. „Eine Brandursache zu ermitteln, gestaltet sich aufgrund der völligen Zerstörung des Gefährts als extrem schwierig“, teilt die Pressestelle der Polizei mit. 

Polizei sucht Zeugen 

Die Beamten bittet Verkehrsteilnehmer, die in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Bundesstraße 215 unterwegs waren und möglicherweise zur Aufklärung der Brandursache hilfreiche Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05021/97780 mit der Polizeidienststelle in Nienburg in Verbindung zu setzen.

Nachdem 2016 das erste „Lovemobil“ abgebrannt war, hatte der Eystruper Gemeinderat erörtert, ob man ein erneutes Aufstellen verhindern könne. Immerhin stehe der Wohnwagen direkt am Wald und in der Nähe einer unterirdischen Gasleitung, hatte Beatrix Alhusen (FDP) zu bedenken gegeben.

Die Gemeinde hat aufgrund des Prostitutionsgesetzes keine Handhabe, gegen das erneute Aufstellen eines „Lovemobils“ vorzugehen, hatte Gemeindedirektor Detlef Meyer daraufhin im Rat erklärt. - mwe

Rubriklistenbild: © dpa

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