Lediglich sieben Bürger kommen zur Informationsveranstaltung

Kaum Interesse an Städtebauförderung

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Informierten über die geplante Sanierung der Hoyaer Innenstadt: Projektleiter Torben Pöplow, Bürgermeisterin Anne Sophie Wasner, der stellvertretende Stadtdirektor Rolf Walnsch und Stadtdirektor Detlef Meyer (von links).

Von Horst Friedrichs. „Dieses Programm ist eine Riesenchance für Hoya“, sagte Stadtdirektor Detlef Meyer am Montagabend im Lindenhof. Dort gab es Informationen über die geplante Sanierung der Hoyaer Innenstadt im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilszentren“.

In dieses Programm wurde Hoya inzwischen aufgenommen. Mit den entsprechenden Planungen hatte die Grafenstadt ein Bremer Unternehmen beauftragt, die BauBeCon Sanierungsträger GmbH. Deren Projektleiter, Torben Pöplow, erläuterte den aktuellen Stand der Dinge.

Zu der Informationsveranstaltung waren alle Einwohner der Stadt Hoya eingeladen worden. Allerdings kamen nur sieben von ihnen. Vor den ansonsten leeren Stuhlreihen im großen Saal des Lindenhofs hielt Torben Pöplow seinen Vortrag, unterstützt von den per Beamer projizierten Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchung, die letztlich zur Aufnahme Hoyas in das Förderprogramm des Landes führten. Die veranschlagten Gesamtkosten für die Sanierung im festgelegten Untersuchungsgebiet, sagte Pöplow, betragen 8,855 Millionen Euro. Davon trage die Stadt Hoya 2,5 Millionen Euro.

In der Planung enthalten seien unter anderem 3,2 Millionen Euro für private Baumaßnahmen, 650000 Euro für die Modernisierung des Schlosses und 540000 Euro an Vergütungen für Sanierungsträger, Beratungen und Projektmanagement. Zu den Verfahrensschritten im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms gehöre auch die Bürgerbeteiligung, wobei die aktuelle Veranstaltung ein erster Schritt sei. Die Öffentlichkeitsarbeit solle laufend fortgesetzt werden, sagte Pöplow.

Das festgelegte Sanierungsgebiet im Hoyaer Stadtzentrum verläuft entlang der Uferpromenade, umfasst das Gebiet um Rathaus und Schloss am jenseitigen Weserufer und setzt sich mit dem Verlauf der Promenade an der Weserstraße fort. Weiter geht es über Bücker Straße, Lindenallee und Knesestraße bis zur Von-Kronenfeldt-Straße, um dann über die Hüpedenstraße bis zur Deichstraße und dem Beginn der Plangrenzen an der Uferpromenade beim Filmhof zu führen.

Pöplow schilderte Details über geplante Maßnahmen im Sanierungsbereich, mögliche Umgestaltungen von Einmündungsbereichen und streifte nicht zuletzt problematische Punkte an der Langen Straße und der Deichstraße. Die Zuhörer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

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