Kultursalon will Weserradweg verschönern und Gemeinschaft stärken

„Das Interesse und die Freude an Kunst sind groß“

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Die Gesprächsrunde setzte sich mit dem Thema „Kunst und Kultur auf dem Land“ auseinander.

Magelsen - Von Jana Wohlers. Sie gehört zu einer kleinen Gruppe des Kultursalons Hilgermissen, die sich in Zukunft aktiv für eine stärkere Verknüpfung von Kunst und Kultur in der Gemeinde einsetzen will. Das erste angestrebte Projekt: die künstlerische Gestaltung des Weserrad- und -wanderwegs zwischen Hoya und Oiste.

Neben Stegemann zählen auch das Ehepaar Bernd und Marieluise Ohm, die Magelser Künstlerin Melanie Pien sowie Ratsmitglied Rainer Fellermann zu den Initiatoren. „Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang“, erklärte der Magelser Bernd Ohm bei der Gesprächsrunde. Bis jetzt gebe es nur Ideen, die man weiter ausarbeiten könnte.

Dafür wollen die Aktiven einerseits mit der Gemeinde selbst in einen Dialog treten und andererseits auch schon einmal Kontakt zu regionalen Künstlern aufnehmen. Mehrere Treffen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sind bereits angesetzt. „Wir müssen uns natürlich erst über die finanzielle Lage und die Voraussetzungen erkundigen. Ob zum Beispiel im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms Geld für ein solches Projekt vorgesehen ist“, sagte Friederike Stegemann. Erst wenn konkrete Daten vorlägen, könne man sich mit der endgültigen Planung befassen.

Die Adelheidshof-Inhaberin hat regelmäßig Kontakt zu regionalen und überregionalen Künstlern sowie zu Gästen, die in der Gemeinde Urlaub machen. „Viele Besucher suchen während ihres Urlaubs eine Beschäftigung auf kultureller Ebene. Das Interesse und die Freude an Kunst und Kultur sind auf Seiten der Künstler und auf Seiten der Gäste groß“, sagte Friederike Stegemann. Die Kunst am Radweg könne nicht nur eine kulturelle Bereicherung sein, sondern auch die Gemeinde aktiv unterstützen und mehr Menschen herlocken.

„Leute, die den Weg nutzen, würden sehen, dass etwas passiert, dass das Leben hier nicht still steht“, kommentierte Bernd Ohm. „Wenn mehrere kreative Köpfe zusammenarbeiten, kann sich die Energie bündeln und viel mehr auf die Beine gestellt werden“, fügte Künstlerin Melanie Pien hinzu. Dabei steht gar nicht unbedingt die abstrakte Kunst, sondern vor allem das Zusammenbringen der Gemeindebewohner im Fokus. Egal, ob Künstler, Landwirt oder Politiker – die Gemeinschaft soll stärker zusammenwachsen.

Die mögliche Gestaltung des Weserradwegs ist nur eine von vielen Ideen, die in Zukunft in der Gemeinde Hilgermissen ausgearbeitet und umgesetzt werden könnten. Die Gruppe des Kultursalons Hilgermissen hat noch viel vor.

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