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Endlich wieder Kreiszeltlager: Schützenverein Doenhausen lädt vom 18. bis 21. August nach Eystrup ein

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Von: Nala Harries

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Der Schützenverein Doenhausen ist in diesem Jahr Ausrichter des Kreisjugendzeltlagers. Das letzte Mal fand die Veranstaltung 2017 auf dem örtlichen Sportgelände statt. Damit alles wieder reibungslos über die Bühne geht, ist noch einiges zu tun. Das Gros der Vorbereitungen ist allerdings erst für einen Tag vorher geplant.
Der Schützenverein Doenhausen ist in diesem Jahr Ausrichter des Kreisjugendzeltlagers. Das letzte Mal fand die Veranstaltung 2017 auf dem örtlichen Sportgelände statt. Damit alles wieder reibungslos über die Bühne geht, ist noch einiges zu tun. Das Gros der Vorbereitungen ist allerdings erst für einen Tag vorher geplant. © ina müller

Eystrup – Zwei Jahre mussten die Nachwuchsschützen des Schützenkreises Nienburg coronabedingt auf ein Zeltlager verzichten. Doch nun ist es soweit: Die beliebte Veranstaltung kann wieder stattfinden. Ausrichter ist in diesem Jahr der Schützenverein Doenhausen, der für die Kinder- und Jugendlichen im Zeitraum vom 18. bis 21. August ein abwechslungsreiches Programm auf dem Sport- und Schützengelände in Eystrup auf die Beine gestellt hat.

Im Gegensatz zum Kreisjugendfeuerwehrzeltlager mit mehr als 1 000 Teilnehmern handele es sich dabei um eine vergleichsweise kleine Veranstaltung, weswegen einer Durchführung – ganz ohne Corona-Auflagen – nichts im Wege stehe, erklärt Sabine Seemann, erste Kreisjugendleiterin.

Das Kreisjugendzeltlager hat für den Schützenverein Doenhausen Tradition. „Wir sind schon seit 1986 dabei“, erzählt Vorsitzende Ina Müller. Durch die Pandemie habe das Event jedoch pausieren müssen. Einzig das Kreiskönigsschießen konnte im vergangenen Jahr in Eystrup über die Bühne gehen. Umso größer ist die Freude, dass nun wieder etwas Normalität eingekehrt ist. Knapp 60 Vereine aus dem Schützenkreis sind zum Zeltlager eingeladen. „Angemeldet haben sich allerdings nur acht, womit es um die 100 Teilnehmer wären“, berichtet Sabine Seemann. „Durch die Pandemie sind viele noch nicht wieder in Schwung gekommen“, nennt sie einen möglichen Grund für die geringe Nachfrage.

Es fehle zudem an Jugendlichen. „Während der Corona-Zeit konnte nichts angeboten werden – weder irgendwelche Treffen noch Übungsabende. Demnach war es schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen.“ Dieser Trend habe sich bereits in den vergangenen Jahren gezeigt: „Beim Kreisjugendzeltlager waren es stets nur um die zehn bis zwölf teilnehmenden Vereine“, weiß die Kreisjugendleiterin. Ähnlich sah es 2021 beim Kreiskönigsschießen in Eystrup aus. „Dort war die Nachfrage ebenfalls gering“, bestätigt Ina Müller.

Dies sei zwar schade, aber der Schützenverein Doenhausen möchte den Zeltlager-Teilnehmern dennoch eine schöne Zeit mit zahlreichen Aktionen bescheren. Los geht das Ganze am Donnerstag, 18. August, mit dem Aufbau der Zelte.

Einen Tag später stehen die Kreisjugendwettkämpfe auf dem Programm. Mitmachen könne jeder im Alter von fünf bis 20 Jahren, kündigt die Schützenchefin an. Die Jüngsten schießen dabei mit dem Lichtpunktgewehr, für die Älteren stehen Luftgewehr und Luftpistole bereit. Mit dem Kleinkaliber dürfen alle ab 14 Jahren ihr Glück versuchen. Am Abend soll es außerdem noch eine besondere Veranstaltung geben.

Der Samstag startet mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend wird der Wettkampf weitergeführt und es folgen verschiedene sportliche Aktionen, darunter die „Spiele ohne Grenzen“. „Dafür haben wir uns insgesamt 13 Stationen überlegt“, gibt Ina Müller einen Einblick in die Planungen. Bei einer davon müssten die Nachwuchsschützen beispielsweise mit einem Fernglas erkennen, um was für einen Gegenstand es sich in weiterer Entfernung handele. Darüber hinaus soll es eine „Vier-gewinnt-Hüpfburg“ geben, bei der die Gäste Ballgeschick beweisen müssen.

Zahlreiche Aktionen erwarten die Teilnehmer, darunter beispielsweise die „Spiele ohne Grenzen“ sowie die Kreisjugendwettkämpfe und ein Themenzeltlager.
Zahlreiche Aktionen erwarten die Teilnehmer, darunter beispielsweise die „Spiele ohne Grenzen“ sowie die Kreisjugendwettkämpfe und ein Themenzeltlager. © Ina Müller

Am Sonntag folgt die Siegerehrung. Dabei werden Pokale und Medaillen vom Schützenkreis verliehen. Diese wurden von der Sparkasse Nienburg und der Avacon gesponsert. Weitere Unterstützung bietet die Firma Göbber, die Marmelade und Honig aus ihrem Hause spendet.

Und natürlich darf auch das Themenzeltlager nicht fehlen. 2022 lautet das Motto „bunt“. „Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmer können sich dementsprechend verkleiden und beispielsweise das Gruppenzelt dekorieren“, schlägt Ina Müller vor und freut sich in diesem Zuge auf einen „farbigen“ Sportplatz.

Für die tägliche Verpflegung beim Zeltlager sorgt der Versorgungszug. „Dabei handelt es sich um die Freiwillige Feuerwehr aus Wietzen“, erklärt die Schützenchefin.

Bevor die Gäste anreisen, ist allerdings noch einiges zu tun. „Die meisten Vorbereitungen werden aber erst einen Tag vorher erledigt“, so Ina Müller. Dann müssen unter anderem die Waschstraße für das Geschirr und die Tische im Schützenhaus aufgebaut sowie die Schießanlage überprüft werden.

Aber was geschieht, wenn es aus Eimern gießt? Schließlich findet das Gros der Aktionen unter freiem Himmel statt? „Das wäre eine kleine Katastrophe“, meint Ina Müller. Denn die „Spiele ohne Grenzen“ könnten nicht einfach in die Halle verlagert werden. „Demnach hoffe ich, dass das Wetter mitspielt und alles klappt“, sagt die Schützenchefin und freut sich auf das bevorstehende Zeltlager.

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