Kreistagswahl Nienburg

Zahl der Bewerberinnen geht in Hoya, Heemsen und Marklohe zurück

Das Kreishaus in Nienburg
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Das Kreishaus in Nienburg

Für die Kommunalwahl 2021 am 12. September ist der Landkreis Nienburg in vier Wahlbereiche aufgeteilt. Wir veröffentlichen – in Reihenfolge der offiziellen Benennung – sämtliche Bewerber auf ein Kreistagsmandat. Heute blicken wir auf Wahlbereich II (Samtgemeinden Hoya, Heemsen und Marklohe) in dem 31 439 Menschen leben.

Hoya/Heemsen/Marklohe – Wählerinnen und Wähler finden im Wahlbereich II sieben Parteien auf ihrem Stimmzettel. Wie schon 2016 stellen sich dort CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die Wählergemeinschaft (WG), FDP, Die Linke und AfD zur Wahl. Damals hatten sich die Christdemokraten mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als zehn Prozent fünf Sitze im Kreistag gesichert (siehe Kasten). Die Wahlbeteiligung lag mit 14 707 aus 26 261 Personen bei 56 Prozent und war damit fast identisch mit den Wahlbereichen III (57,16 Prozent) und IV (56,16 Prozent). Nur der Wahlbereich Nienburg Stadt fiel mit 46,63 Prozent ab.

Frauenanteil bei den Wahlvorschlägen um 10 Prozent gesunken

43 Bewerber bei der Kreistagswahl 2021 bedeuten einen leichten Rückgang gegenüber 45 Personen im Jahr 2016. Unter diesen 43 Wahlvorschlägen sind Frauen deutlich in der Minderheit. Sie belegen acht Listenplätze, was einem Verhältnis von 81 zu 19 Prozent zugunsten der Männer entspricht. Bei der 2016er Kreiswahl gab es im Wahlbereich II noch 13 Bewerberinnen, was deutlich höheren 28,9 Prozent entsprochen hat.

Das ausgeglichenste innerparteiliche Geschlechterverhältnis weist bei den Kreistagswahlen 2021 im Wahlbereich II die FDP auf. Frauen nehmen bei den Liberalen drei der neun Listenplätze ein (33,3 Prozent). Gleichauf sind die CDU (3 aus 15) und die SPD (1 aus 5) mit jeweils 20 Prozent Frauen im Wahlvorschlag. Bei den Grünen ist eine Kandidatin unter den sieben Vorschlägen (14,3 Prozent), AfD, WG und Die Linke haben keine Kandidatin.

Unter 30-Jährige machen weniger als 10 Prozent der Bewerber im Wahlbereich II aus

Wie bei jeder Wahl machen sich auch einige Neulinge Hoffnung auf ein Mandat. Bei der CDU sind sechs der insgesamt 15 Bewerber im Vergleich zu 2016 neu auf der Liste. Die Sozialdemokraten bieten einen größeren Teil Konstanz auf, nur einer ihrer fünf Kandidaten stand 2016 noch nicht im Wahlvorschlag. Fast umgekehrt sieht es bei den Grünen aus. Sie stellen zwei erfahrenen Kandidaten gleich fünf Personen an die Seite, die 2016 noch nicht auf ihrer Liste zu finden waren.

Komplett neu aufgestellt hat sich die Wählergemeinschaft. Keiner ihrer vier Kandidaten war 2016 auf der sieben Personen langen Liste. Die FDP tritt mit zwei Kandidaten mehr an als 2016. Unter ihren neun Vorschlägen, sind fünf Neulinge. Bei der Linken ist ein Neuling auf der Liste. Die AfD geht mit einem Kandidaten ins Rennen, der auch 2016 kandidierte.

Vier Kandidaten gehören zur Altersgruppe der unter 30-Jährigen. Mit 9,3 Prozent der Gesamtvorschläge machen sie nur einen kleinen Teil der Listen aus. Etwas mehr als ein Viertel – 27,9 Prozent – der Wahlvorschläge entfallen auf die Gruppe der 30- bis 50-Jährigen. Mehr als die Hälfte der Listenplätze im Wahlbereich II sind an die 50- bis 70-Jährigen gegangen, nämlich 24 (55,8 Prozent). Die kleinste Gruppe ist mit drei Personen und damit sieben Prozent die der über 70-Jährigen.

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