Musiker spielt im Biergarten der „Peitsche“

Marcus Friedeberg klingt wie eine ganze Band

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Marcus Friedeberg präsentierte sowohl eigene Lieder als auch Klassiker wie „Country Roads“. Dabei klang er oft so, als stünde eine ganze Band auf der Bühne.

Wechold - Von Marion Thiermann. Seit mehr als 30 Jahren macht er schon Musik. Marcus Friedeberg ist sowohl als Solist als auch als Frontmann der Band „Off Limits“ (Rockfolk) und des Duos „Pangea“ (Celtic Folk und Classic Rock) bekannt. Letztere spielte vor etwa zwei Jahren im Gasthaus „Peitsche“ in Wechold. Jetzt kehrte der Musiker alleine zurück. Am Samstag gab er ein Solokonzert im voll besetzten Biergarten.

Organisiert hatte das Hutkonzert Jeanette Atherton von der Agentur „Jump-i.de“ aus Verden. Seine Zuhörer begeisterte Friedeberg mit einer Mischung aus amerikanischem Folk, Southern Rock, Country und Irish Folk. Teilweise präsentierte er Eigenkompositionen wie „Keep on fire“ von seiner gleichnamigen CD, auf der auch „Homeless“ oder „Life goes on“ zu hören sind. Einen keltischen Sound versprühte sein Lied „Two Wolves“. Auch „Change“ gab Friedeberg zum Besten. Dieses Lied hat er zusammen mit der Bestsellerautorin und Songschreiberin Karin Köster komponiert. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Lieds durch Dowloads kommen der Welthungerhilfe zugute. Dieses Projekt haben die Künstler vor rund drei Jahren ins Leben gerufen haben.

Zum Konzert-Programm gehörten zudem Coversongs. Friedeberg spielte das irische Volkslied „Molly Malone“, bei dem er die Gäste dazu brachte, den Refrain mitzusingen. Zudem hörten die Besucher „Father and Son“ von Cat Stevens oder das One-Hit-Wonder „Dutch Mountains“ von der holländischen Band „Nits“ aus den 80er-Jahren. Von der Ballade „Let it be“ („Beatles“) aus den 70er-Jahren bis zum Rock-‘n’-Roll-Stück „Runaround Sue“ war alles vertreten. Der Oldenburger präsentierte „Sound of Silence“, einen Klassiker von „Simon & Garfunkel“ aus den 60ern, „Heart of Gold“ von Neil Young, das auch von Johnny Cash gecovert wurde, die Originalversion von „Country Roads“ (John Denver), „The River“ von Bruce Springsteen und „Knocking on heavens door“ (Bob Dylan).

Für jeden etwas dabei

Von ruhiger und sinnlicher bis zu rhythmischer und lauter Musik war für jeden Zuhörer etwas dabei. Egal, was Marcus Friedeberg spielte, den Songs gab er eine persönliche Note.

Das Multitalent begeisterte die Konzertbesucher nicht nur mit seiner Stimme, es setzte auch nicht alltägliche Instrumente ein. Mit einer Loop-Station nahm Friedeberg vor Ort Hintergrundrhythmen mit einer Rassel, einer australischen Didgeridoo, einer irischen Flöte oder einer arabischen Trommel auf, deren Melodien dann in einer Endlosschleife wiederholt wurden. Dazu kamen sein Gesang und der Sound seiner zwölfsaitigen Gitarre. Kam dann noch die Mundharmonika zum Einsatz, hörte es sich an, als stünde eine ganze Band auf der Bühne. Dass die Gäste von dem Sänger begeistert waren, zeigten die Zugabe-Rufe.

Wer Marcus Friedeberg live erleben möchte, kann das beim „Fabrik4Rock“-Sommerfestival am Samstag, 5. August, von 17 bis 23 Uhr in der „Fabrik“ in Hoya tun. Weitere Infos dazu auf der Internetseite.

www.die-fabrik-hoya.de

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