Das kleine Weihnachtswunder

Bürger erfüllen bedürftigen Kindern und Jugendlichen ihre Wünsche

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Die beschenkten Kinder bedanken sich bei (von rechts) der engagierten Hoyaer Bürgerin Renate Paul, Elke Brümmer (Filmhof Hoya) und Annette Quantz („Hafensänger & Puffmusiker“).

Hoya - Von Alisa Castens. Der Eystruper Verein „Hafensänger & Puffmusiker“ hat in Zusammenarbeit mit dem Filmhof Hoya und der engagierten Hoyaer Bürgerin Renate Paul am Sonnabend viele Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Das vierte Weihnachts-Wünschebaum-Projekt war in diesem Jahr dank der zahlreichen Teilnehmer und Spender das bisher erfolgreichste seiner Art.

Im Rahmen der Aktion hatte Renate Paul in den vergangenen Wochen Sternenanhänger in verschiedenen Institutionen an bedürftige Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren verteilt. Die Mädchen und Jungen kommen aus verschiedenen Kulturen, haben verschiedene Glauben und Nationalitäten. Sie sprechen verschiedene Sprachen, und doch gibt es etwas, das sie alle miteinander verbindet: den Wunsch nach einem friedlichen Weihnachtsfest.

Die Kinder und Jugendlichen haben dann auf ihrem Sternenanhänger ihren jeweiligen Wunsch notiert. Insgesamt hingen ab Ende November 170 Sterne mit Kinderwünschen am Weihnachts-Wünschebaum im Filmhof Hoya, mehr als 200 weitere an einer Tanne im Rathaus in Nienburg.

Viele Kinder wünschten sich Kleidungsstücke

Jeder Bürger war dazu aufgerufen, den Zauber der Weihnacht an die Kinder weiterzugeben. Dazu konnten die Bürger sich einen Stern vom geschmückten Weihnachtsbaum nehmen, den gewünschten Gegenstand kaufen, den Stern am Geschenk befestigen und das Präsent zurück in den Filmhof Hoya bringen. Der Wert des Geschenks sollte 20 Euro nicht überschreiten.

Viele Kinder wünschten sich Kleidungsstücke – wärmende Klamotten für die kalte Jahreszeit.

Es ist ein kleines Weihnachtswunder, das die Spender in diesem Jahr ermöglichten, denn zum ersten Mal fanden durch die rege Teilnahme alle 170 Sterne mit Geschenk ihren Weg zurück in den Filmhof Hoya. Wenn das nicht der Fall gwesen wäre, wären die „Hafensänger & Puffmusiker“ eingesprungen und hätten Geschenke besorgt. Das mussten sie nun nicht tun. Viele der anonymen Gönner nahmen sogar mehrere Sterne vom Baum. Dank der Organisatoren und der Spender wurde den Kindern und ihren Familien ein unvergesslicher Tag ermöglicht.

Weihnachtsmann bringt Geschenke

Vor der Bescherung schauten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam den Film „Petterson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“. Danach trafen einige der Kinder zum ersten Mal auf den Weihnachtsmann und bekamen von ihm ihr Weihnachtsgeschenk. Da viele der Familien erst seit Kurzen in Deutschland leben, half Dewali Arab als Dolmetscherin bei der Verständigung.

„Es gab noch viel mehr bedürftige Kinder, sodass wir die Aktion im nächsten Jahr größer gestalten“, erzählte Sarah Dumschat von den „Hafensängern und Puffmusikern“. Sie freute sich über die große Teilnahme an dem Projekt.

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