Angebot für kleine und große Besucher

Begegnungsfest lockt etliche Gäste an

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Auf einem Drahtseil in imaginären schwindelnden Höhen versuchten sich die jungen Teilnehmer des Begegnungsfests mit verlässlicher Hilfestellung durch Daniel Lenz.

Hoya - Von Horst Friedrichs. Der Abgrund, der sich da im Kopfkino vor ihnen auftat, war womöglich schauerlich tief – eine Straßenschlucht zwischen zwei Wolkenkratzern oder eine Felsenschlucht im Gebirge.

Solche schwindelnden Höhen gab es aber nur in der Vorstellungskraft der Mädchen und Jungen, die über ein straff gespanntes Drahtseil balancierten – mit zuverlässiger Hilfestellung, versteht sich. Das war eine der Attraktionen aus der Welt des Manegenzaubers, begeisternd vor allem für die ganz kleinen und die jüngeren Besucher am Samstag in der großen Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße in Hoya.

Anlass war ein Begegnungsfest, in dessen Rahmen Flüchtlinge und Alteingesessene Gelegenheit hatten, sich näher kennenzulernen. Zwei gesonderte, aber untereinander verbundene Bereiche der Sporthalle, waren dafür hergerichtet worden. Initiatoren waren der Arbeitskreis „Brot und Salz“ und die Samtgemeinde Grafschaft Hoya. In der eingangsnahen Teilhalle mit einem überaus vielfältigen Informationsangebot hießen Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Arbeitskreisleiterin Renate Paul sowie Mareen Witthöft und Ann-Kathrin Feddeler von der Verwaltung die Gäste willkommen und gaben umfassend Auskunft über Themenkreise der Flüchtlingsarbeit.

Vertreter vieler Institutionen dabei

Zu den Gästen gehörten neben den Vertretern von Vereinen, Institutionen, Firmen und Behörden nicht zuletzt die Paten des Arbeitskreises mit den von ihnen betreuten Flüchtlingsfamilien. Gespräche über berufliche Chancen standen ebenso auf der Tagesordnung wie die vielfältigen ehrenamtlichen und sportlichen Betätigungsmöglichkeiten, die in Hoya geboten werden. Dazu gab es Kaffee und Kuchen, wobei eine fast unüberschaubare Menge an selbst gebackenen Torten und anderen Köstlichkeiten angeliefert wurden.

In der angrenzenden Teilhalle beschäftigten Zirkuspädagogin Annett Lenz und ihr Ehemann Daniel vor allem die ganz kleinen und die jüngeren Besucher des Begegnungsfests mit einem bunten Programm, das von der Drahtseilanlage über eine Jonglierstation bis zur Akrobatik reichte.

„Das Programm mit Annett und Daniel Lenz ist bekannt und beliebt durch unsere Zirkusfreizeit in den Herbstferien“, sagte Mike Fuchs vom Hoyaer Jugendzentrum „Conexxxx“. „Beim Drahtseilakt und der Akrobatik können Kinder ab ein bis zwei Jahren mitmachen; beim Jonglieren ist das Mindestalter acht Jahre.“ In der Zirkusabteilung des Begegnungsfests wollte das fröhliche Stimmengewirr der Kinder den ganzen Nachmittag über nicht abreißen, herrschte doch ständig Hochbetrieb.

Nahezu unüberschaubar waren die Besucherscharen in der vorderen Halle, wo es Speisen und Getränke gab und die Stände der Mitwirkenden von Interessierten umlagert wurden. Beteiligt waren die SG Hoya, der TSV Eystrup, die Polizei, die Jugendzentren Eystrup und Hoya, die Volkshochschule und der Landkreis Nienburg, der Arbeitskreis Brot und Salz, das Familienzentrum Hoya, das Jobcenter und die Agentur für Arbeit, die Diakonie, die Grundschule Hoya sowie die für die Flüchtlinge zuständigen Bundesfreiwilligendienstler.

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