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Rabea Gohlke leitet die Kita „Spatzennest“ und sagt: „Alles klappt wunderbar“

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Rabea Gohlke leitet die Kita „Spatzennest“ in Hassel.

Hassel - Von Vivian Krause. „Es ist kein Tag wie der andere“, sagt Rabea Gohlke lächelnd. Seit Februar leitet sie die Kita „Spatzennest“ in Hassel. Sie trat in die Fußstapfen von Inge Scheffner, die knapp 40 Jahre bei den „Spatzen“ war. Im April wurde Gohlke in der Hasseler Kirche feierlich eingeführt. Jetzt, im Mai, blickt sie auf ihre ersten drei Monate zurück. Das Fazit der Nachfolgerin? „Alles klappt wunderbar.“

Die 29-Jährige hat ihre Ausbildung zur Erzieherin an der Sozialpädagogikschule in Nienburg gemacht. In Nienburg lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter, ihr Arbeitsmittelpunkt ist Hassel. Im „Spatzennest“ betreuen acht Fachkräfte zehn Hort- und 50 Kindergartenkinder.

Ein neues Gesicht ist die Nienburgerin in Hassel nicht, bereits seit 2011 arbeitet sie in der Kita. Angefangen hat sie mit einer Halbtagsstelle für die Betreuung der Sechs- bis Zwölfjährigen im Hort – ihre erste Station nach der Ausbildung. 2014 wechselte Rabea Gohlke in den Kindergarten und in eine Vollzeitstelle.

Als deutlich wurde, dass die 29-Jährige die Nachfolge von Inge Scheffner antreten würde, begann Rabea Gohlke ein Fernstudium „Frühpädagogik“, das sie im März dieses Jahres mit dem „Bachelor of Arts“ abschloss. Dabei konnte sie, vor allem um Arbeit, Studium und das Private unter einen Hut zu bekommen, auf die Unterstützung ihrer Familie zählen.

Für Klausuren fuhr sie nach Hannover, das Lernen erledigte sie nach der Arbeit im Kindergarten. Zusätzlich dazu absolvierte sie eine sechswöchige Qualifizierung für die leitende Stelle.

„Es ist wunderbar, dass das so geklappt hat“, sagt Rabea Gohlke. „Ich fühle mich gut vorbereitet.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit der ehemaligen Leiterin Inge Scheffner konnte die Nienburgerin schon früh in vieles reinschnuppern.

Die Leitung der „Spatzen“ gab Scheffner zwar nach 39 Jahren ab, ganz ohne sie kann sie aber nicht. Die ehemalige Leiterin kommt zweimal die Woche für ein paar Stunden zur Betreuung der Kids vorbei. „Das ist ein Geschenk“, sagt Gohlke. Denn auch dann kann sie offene Fragen loswerden.

Die Aufgabe der Leiterin umfasst neben der Betreuung der Kids viel Verwaltungsarbeit. Auch gehören die Netzwerkarbeit oder Treffen dazu, beispielsweise mit dem Träger, dem Kita-Verband Syke-Hoya. Und: Viele Kinder unter einem Dach erfordern viel Flexibilität.

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