50 Jahre am Standort „Himmelreich“

Bücker Schule feiert Geburtstag

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Diese Grundschülerinnen begaben sich auf eine aufschlussreiche Zeitreise ins Jahr 1965.

Bücken - 50 Jahre Kapitän-Koldewey-Grundschule in Bücken feierten Lehrer, Schüler und Ehemalige. Beim Schulfest am Freitag präsentierten die Schüler die Ergebnisse der Projektwoche. Bei den ehemaligen Schülern standen die alten Klassenfotos und der Austausch von Erinnerungen hoch im Kurs.

Den Feierlichkeiten am Freitag war eine Projektwoche vorausgegangen. An den Schultagen zuvor hatten sich die Grundschüler auf eine Zeitreise begeben. Das Leben im Jahr 1965 stand im Mittelpunkt. Darauf aufbauend führte eine Klasse bei der Feier ein Bühnenstück auf. In der Aufführung entdeckte Lea eine Zeitmaschine. Mit ihr reiste Lea zurück zum 24. April 1965. Dort traf sie Lisa-Marie, eine Schülerin der Volksschule Bücken. Die Zeitreisende sah ein Leben ohne Handy und Facebook.

Weitere Programmpunkte waren ein Film oder der Auftritt einer Band im Stile der Rolling Stones.

„Die Gruppenergebnisse sind sehr schön“, lobte Joachim von Lingen alle Beiträge. Und der Schulleiter sagte weiter: „Die Kinder lernen so, sich zu präsentieren.“

Eine andere Klasse hatte die 50 Jahre in einem Kunstprojekt verarbeitet. Die ausgestellten Bilder waren im Popart-Style. Bekanntester Vertreter dieser Kunstrichtung war Andy Warhol.

In seinen Grußworten blickte Joachim von Lingen nicht nur zurück, sondern auch 25 Jahre in die Zukunft: „Wir legen heute die Grundlagen für das Leben, ohne zu wissen, wie dann die Welt aussieht.“

Welche Veränderungen in den vergangenen 50 Jahren die Grundschule gemacht hat, zeigte ihre Chronik. Mehrere volle Aktenordner luden zum Stöbern in der Vergangenheit ein. Viele Kreiszeitungsartikel dokumentierten das Schulleben.

Die alten Klassenfotos hatten die Organisatoren an eine lange Leine im Schulflur geheftet. Eltern und Ehemaligen suchten sich auf den Fotografien. Bei den Gesprächen tauschten sie Anekdoten aus.

Während die Eltern in der Vergangenheit schwelgten, gab es draußen ein Mitmachprogramm für die Kinder. Ausprobieren konnten die rund 130 Grundschüler und ihre Geschwister alte Spiele wie Dosenwerfen oder Stelzenlaufen. Das Nachmittagsprogramm hatten die Eltern organisiert, und der Förderverein verkaufte Kaffee und Kuchen.

Das Datum der Feier war bewusst gewählt, wie Joachim von Lingen verriet. „Am 26. April 1965 war der erste Schultag hier im Gebäude. Zwei Tage früher, trugen die Schüler Tische und Stühle vom alten ins neue Gebäude.“ In der 1960er-Jahren begann das Schuljahr nach den Osterferien.

awt

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