Hoyaer Autorin Kerstin Bolte-Mahlstedt liest morgen aus ihrem neuen Buch

Eine Liebesgeschichte, die den Atem raubt

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Im Heimatmuseum Hoya liest Kerstin Bolte-Mahlstedt morgen aus ihrem neuen Roman.

Von Horst Friedrichs. Der Schlüssel zum Schatz gibt romantische Rätsel auf. Und nicht nur das: Mit unlösbar scheinenden Konflikten führt Hoyas Schriftstellerin Kerstin Bolte-Mahlstedt die Leser ihres neuen Buchs „Schatz der Liebenden“ auf eine atemberaubende Suche. Ob zwei Liebende alle Widrigkeiten überwinden und am Ende des Romans glücklich zusammenfinden, bleibt bis fast zuletzt offen. Auch in ihrer Lesung morgen um 15.30 Uhr im Heimatmuseum Hoya wird die Autorin natürlich nicht verraten, wie die Liebesgeschichte ausgeht.

Nichtsdestoweniger wird während der Lesung in den Museumsräumen, bei Kaffee und Keksen, eine gewohnt heimelige Atmosphäre herrschen. Und: Es darf gestrickt werden. Zu den Zuhörern zählen nämlich die Mitglieder der Strickgruppe des Museumsvereins, die sich selber bisweilen auch augenzwinkernd „Wollmäuse“ nennen. Knüttzwang herrscht indessen bei der morgigen Lesung nicht. Zuhörerinnen ohne Strickzeug sind ebenso herzlich willkommen wie auch alle Männer. Es versteht sich, dass während der Lesung und einer anschließenden Signierstunde der Autorin auch Exemplare des Buchs käuflich erworben werden können.

Kerstin Bolte-Mahlstedt ist gebürtige Hoyaerin und bekennende Pferdeliebhaberin. „Deshalb kommen in jedem meiner Romane auch Pferde vor“, erklärte sie während eines Pressegesprächs im Heimatmuseum an der Kirchstraße. Ihr erster Roman, „Schauspiel der Liebe“, erschien im Dezember 2014, und der dritte ist bereits in Arbeit, während der „Schatz der Liebenden“ – als ihr zweites Werk – im Januar 2016 auf den Markt gekommen ist. Anna und Matthias, die beiden Protagonisten, unternehmen als frisch Verliebte einen Ausritt mit ihren Trakehnern und stoßen auf ein verwunschenes Gutshaus.

Dies wäre der Ort, an dem sie ihren Traum leben könnten, heißt es im Klappentext der Neuerscheinung. Gutsverwalter Otto, ein überzeugter Trakehner-Freund, schließt Anna und Matthias ins Herz und bringt sie nach der Bewältigung schwerer Konflikte wieder zusammen. Überdies findet er den Schatz, der eine Prophezeiung enthält und Anna und Matthias schließlich zu den glücklichen Erben der Guts-Eigentümerin macht, die in einem Pflegeheim lebt. Die dramatischen Geschehnisse des Romans spielen in einem fiktiven Dorf namens Hövenhagen, das mit seiner Umgebung gewisse Ähnlichkeiten mit der Mitte Niedersachsens erkennen lässt.

Bolte-Mahlstedts hauptberufliches Arbeitsgebiet umfasst einen wesentlich größeren Bereich: Die Volljuristin ist in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen als freiberufliche Rechtsdozentin an Schulen tätig – so auch an einer Berufsfachschule Altenpflege und in der beruflichen Erwachsenenbildung der Volkshochschule. Für die Hoyaer und die Gäste der Grafenstadt ist Kerstin Bolte-Mahlstedt schon lange keine Unbekannte, arbeitet sie doch seit 19 Jahren als Stadtführerin. Ebenso lange ist sie Mitglied des Heimatmuseum-Vereins und inzwischen auch dessen Schriftführerin.

Ihr neuer Roman ist im Buchhandel und auch im Internet erhältlich: „Schatz der Liebenden“, Taschenbuch, 115 Seiten, 11,90 Euro, Verlagshaus Schlosser, ISBN 978-3-86937-733-9.

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