Lichter erhellen die Straßen

Hoya ist in Weihnachtsstimmung: Winterwald beginnt am 2. Dezember

Glühwein, Waffeln und Co.: Der „Winterwald“ öffnet ab dem 2. Dezember jeden Donnerstag seine Türen.
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Glühwein, Waffeln und Co.: Der „Winterwald“ öffnet ab dem 2. Dezember jeden Donnerstag seine Türen.

Hoya – Auch wenn die großen Märkte coronabedingt in diesem Jahr erneut ausfallen müssen, tut das der weihnachtlichen Stimmung in Hoya keinen Abbruch.

Bereits seit der vergangenen Woche erhellen wieder Sterne und zahlreiche Lichterketten die Straßen der Grafenstadt, Tannenbäume wurden aufgestellt und die Geschäfte geschmückt. Vor der Grundschule am Brunnen stehen sogar schon zwei Weihnachtsbuden, denn dort soll am Donnerstag der „Winterwald“ beginnen.

Zusätzlich zu den knapp 640 Lampen in der Grafenstadt brachten die Teams von Weber & Wohlers sowie der Firma Meyer 49 Sterne und fünf Sternschnuppen in der vergangenen Woche in den Straßenzügen an. Die weihnachtlichen Lichter sind sowohl in der Deichstraße, der Langen Straße und Philipp-Schwarze-Straße als auch im Bereich der Bücker Straße zu bestaunen. „Alle sind mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausgestattet“, berichtet Katharina Kruse von der Samtgemeinde Grafschaft Hoya auf Nachfrage. Der zusätzliche Stromverbrauch sei aufgrund der Technik und der daraus resultierenden kleinen Wattage gering, erklärte Jürgen Köneking, Leiter des Liegenschaftmanagments in der Samtgemeinde, bereits einmal in einem vorangegangenen Interview.

Grüner Riese: Die Stadt stellte einen großen Tannenbaum auf dem Centralplatz auf.

Anders als bei den Straßenlaternen, in denen ein sogenannter Dämmerungsschalter verbaut ist, ist die tägliche Beleuchtungszeit der weihnachtlichen Lichter durch die zuständige Avacon fest vorgegeben. Täglich jeweils in den Morgenstunden von etwa 6 bis 9 Uhr und ab dem Nachmittag von bis 15 bis 22 Uhr bringen Sterne und Schnuppen Licht ins Dunkle. Nach der Weihnachtszeit, meist in der ersten Januarwoche, werde die Beleuchtung dann wieder abgenommen, so Kruse.

Lichterglanz in Hoya

Weiterhin sind große Papiersterne, beispielsweise bei der Akustik-Optik Huth und an der Tourist-Information, zu finden. „Diese wurden von den Geschäften privat angebracht“, weiß die Rathausmitarbeiterin.

Für das richtige Weihnachts-Feeling dürfen Tannenbäume natürlich auch nicht fehlen. Die Stadt stellte dafür auf dem Centralplatz einen grünen Riesen auf, weitere sind am Zwergenbrunnen im Bereich der Grundschule platziert. Diese wurden in der vergangenen Woche bereits fleißig geschmückt, und zwar von den Kindern des Familienzentrums Hoya, der Kita „Arche Noah“, „Sterntaler“, „Waldwichtel“ und des „Gänseblümchens“.

Lichterglanz in Hoya.

So ganz ohne Glühwein und Co. will die Grafenstadt aber nicht in die Weihnachtszeit starten. Daher öffnet die Fördergemeinschaft Hoya ab dem 2. Dezember an jedem Donnerstag bis zum Fest ihren „Winterwald“ am Zwergenbrunnen. Zwei Buden wurden dafür aufgestellt. Dann können sich Interessierte jeweils in der Zeit von 18 bis 21 Uhr auf ein stets wechselndes Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten und besonderen Events freuen. Ilse Harms schenkt Glühwein, Bier und andere Getränke aus. Und wer noch ein passendes Geschenk benötigt, hat für die Suche donnerstags immer etwas länger Zeit. Denn alle Geschäfte – außer Huth – haben bis 20 Uhr geöffnet.

Für den 2. Dezember kündigt Kathrin Schwandt, Vorsitzende der Fördergemeinschaft, die Sängerin Rike Mey an, die mit ihrer Musik bereits durch Skandinavien und die Schweiz tourte. Zudem backen die Hoyaer Landfrauen Waffeln. Am 9. Dezember tritt der Bücker Posaunenchor auf. Vom Halloween-Shopping bekannt, gibt Michael Insinger, Gitarrist und Liedermacher, am darauffolgenden Donnerstag, 16. Dezember, einige seiner Songs zum Besten. Einen Tag vor dem Fest, am 23. Dezember, sorgt der Musikzug der Grafenstadt für vorweihnachtliche Stimmung.

Sängerin Rike Mey tritt auf.

Laut Uwe Back von der Samtgemeinde Grafschaft Hoya kann beim „Winterwald“ vorerst auf strenge Corona-Regeln verzichtet werden. „Ich gehe davon aus, dass sich dort nicht mehr als 25 Personen gleichzeitig aufhalten werden. In diesem Fall gelten nur die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht am Stand. „Aber keine Dokumentationspflicht“, weiß er.

Eine Verschärfung der Corona-Regeln, beispielsweise durch die Einführung von 2G oder 3G, sei erst nötig, wenn sich die Anzahl der Besucher erhöhe oder die Warnstufe 2 ausgerufen werde. Bei letzterem Fall gelte dann 2G (nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt). „Das wäre aber auch kein Problem. Dies müsste an den Buden kontrolliert werden. Alle die einen entsprechenden Nachweis nicht erbringen können, dürfen sich dort dann aber nicht mehr aufhalten“, erklärt Back. Eingezäunt werden müsste der Bereich jedoch trotzdem nicht. Er plant, sich das Ganze am kommenden Donnerstag einmal anzuschauen. „Dann können wir immer noch entscheiden, mit welchen Regeln die darauffolgenden Veranstaltungstage umgesetzt werden.“

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