IG Senffabrik Leman lädt am 25. Januar zum siebten „Winterdampf“ ein

Historische Maschinen in Betrieb

Modellbauer stellen wieder ihre technischen Meisterwerke aus. Archivfoto: Victoria Buschmann

Eystrup - Von Rebecca Göllner-martin. Die Interessengemeinschaft (IG) Senffabrik Leman lädt für Samstag, 25. Januar, von 12 bis 18 Uhr auf das Gelände der Senffabrik Leman am Eystruper Bahnhof (Alexanderweg 75) zu der inzwischen siebten Winterdampfveranstaltung ein. Wie in den vergangenen Jahren auch, führen dann im beheizten Veranstaltungsraum zahlreiche Modellbauer ihre alten und neuen Dampfmaschinen aus.

Dann haben Jung und Alt die Gelegenheit, die liebevoll restaurierten Exemplare zu bestaunen. Als besonderes Glanzlicht soll während der Veranstaltung im Kesselraum des Krafthauses die 1948 von der Firma Atlas in Bremen gebaute, dampfbetriebene Wasserpumpe vorgeführt werden. Sie versorgte die Senffabrik über viele Jahrzehnte hinweg im inzwischen abgerissenen Wasserhaus mit Frischwasser, das dort aufbereitet wurde. Des Weiteren präsentieren die Aktiven der IG die stationäre Dampfmaschine der Senffabrik in Aktion. Ein echter Hingucker für alle Technikaffinen.

Neben den Attraktionen gibt es für die Besucher im Dampfcafé wie gewohnt wieder Kaffee und Kuchen sowie kalte und heiße Getränke. Der Verkauf des beliebten Eystruper Senfs mit Würstchen sowie anderer Leman-Spezialitäten fehlen natürlich auch nicht. Im Ausstellungsraum oberhalb des Dampfcafés zeigt die IG zahlreiche Originaldokumente und Fotos aus der mehr als 210 Jahre alten wechselvollen Geschichte des Eystruper Traditionsunternehmens. Es hat über Jahrhunderte die Entwicklung der Gemeinde Eystrup geprägt.

Durch die Städtebauförderung „Kleine Städte und Gemeinden Hoya/Eystrup“ wurde in der jüngsten Sitzung des Rats Eystrup beschlossen, den Eingangsbereich des Leman-Areals barrierefrei umzubauen und neu zu pflastern. Die Kosten: 100 000 Euro. Etwa zwei Drittel dafür kommen aus dem Fördertopf und ein Drittel zahlt Eigentümer Siegfried Heidorn.

Außerdem soll die ehemalige Senfmühle einschließlich Siloanlagen saniert werden. Auch dafür werden zwei Drittel der veranschlagten 550 000 Euro aus dem Fördertopf der Städtebauförderung übernommen, das verbleibende Drittel teilen sich die Gemeinde Eystrup und Eigentümer Heidorn.

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