Hilgermisser Rat beschließt vier Baumaßnahmen in der Gemeinde

Einstimmiges „Okay“ für Straßenarbeiten

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Kurz vorm Kastanienhof in Eitzendorf endet derzeit der Gehweg. Er soll nun verlängert werden.

Hilgermissen - Von Alena Staffhorst. Vier Baumaßnahmen in der Gemeinde hat der Hilgermisser Rat in seiner Sitzung am Dienstagabend einvernehmlich und ohne Diskussionen beschlossen. Die Kosten betragen insgesamt etwa 308000 Euro.

Die erste Maßnahme betrifft den Weg zum Campingplatz „Am See“ in Eitzendorf. Die Straße soll auf drei Meter verbreitert werden, wobei ein Tiefeinbau anstelle eines einfachen Überbaus nötig ist – die vorhandene Straße muss also komplett entfernt und neu gebaut werden. „Vom Wegezweckverband wird von einem einfachen Überbau aufgrund des fehlenden Unterbaus abgeraten“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung. „Außerdem ist die Straße stark abgerundet, sodass sich bei einem Überbau eine erhebliche Niveauerhöhung ergeben würde.“ Dadurch müssten auch die Seitenräume angepasst werden. Die Kosten für die Wegerneuerung betragen rund 56000 Euro.

Auch am Gehweg nahe dem Kastanienhof in Eitzendorf soll was passieren. „Der Gehweg, der vor dem Grundstück Eitzendorf 12 auf der Westseite der Straße endet, soll bis zum Kastanienhof verlängert werden“, sagte Bürgermeister Johann Hustedt (WGH). Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird der schadhafte Gehweg bis zum Friedhof erneuert und ebenfalls bis zum Kastanienhof verlängert. Die Kosten für diese Maßnahme betragen etwa 18500 Euro.

Der Schierholzer Kämpeweg soll bis zum Poggenbrink ausgebaut werden. „Die ersten zehn Meter bei der Reithalle wurden bereits vor einiger Zeit erneuert“, erklärte Hustedt. Die übrigen 650 Meter sollen nun folgen – auf einer Breite von mindestens 3,5 Metern. Auch der Einmündungsbereich zum Poggenbrink wird ausgebaut. Die Kosten liegen bei rund 98000 Euro.

Die Fredehoopstraße – Fredelake Richtung Heesen – soll in ihrer vorhandenen Breite von 3,8 Metern soweit wie möglich überbaut werden – wobei nur die mangelhaften Straßenschichten abgetragen werden, um oben drauf die neue Straße zu bauen. An einigen Stellen sind jedoch Schäden wie Wurzelaufbrüche entstanden, die nur durch einen Tiefeinbau beseitigt werden können. Kosten: etwa 135500 Euro.

Die Fraktionen stimmten den Maßnahmen während der Ratssitzung zu. Sie könnten alle noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. „Wir versuchen aber noch, durch eine Verschiebung ins Frühjahr Rabatte bei den Firmen zu bekommen“, sagte Lars Grotheer (WfH). Auf diese Weise seien in der Vergangenheit bereits Nachlässe von bis zu elf Prozent erzielt worden.

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