Hasseler Rat überrascht und ehrt Bürgermeister Kesebom

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Das neue Schild wird enthüllt.

Hassel - Da staunte Hassels Bürgermeister Günter Kesebom (rechts) nicht schlecht, als er heute gemeinsam mit seinem Stellvertreter Heiko Lange (links) das Namensschild enthüllte: Vor dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) gibt es ab sofort einen Bürgermeister-Kesebom-Platz.

Seine Ratskollegen hatten dem schwer erkrankten Bürgermeister nichts von ihrer Entscheidung erzählt, ihn und sein Engagement für die Gemeinde auf diese Weise zu würdigen. Aber natürlich hatten sie ihn zur Maifeier eingeladen, denn nach vielen Jahren wurde in Hassel heute erstmals wieder ein Maibaum begossen. Es war eine der Aktionen, die die Arbeitsgruppe „Hassel 2030“ beschlossen hatte, um die Dorfgemeinschaft weiter auszubauen und zu stärken. Der Baum stand bereits seit Sonnabend vor dem DGH. „Das Probeaufstellen gestern gestaltete sich wegen der schlechten Witterung schwierig, es war fast bedrohlich. Deswegen haben wir uns entschlossen, ihn stehen zu lassen“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Heiko Lange den über 100 Gästen. Der Maibaum steht für Fruchtbarkeit und Glück, sagte Pastorin Karin Haufler-Musiol in einer Andacht zu Beginn der Maifeier.

Anschließend folgte die Enthüllung. Dem Rat sei die Namensgebung für den Platz leicht gefallen, sagte Heiko Lange. Sie sei eine Würdigung des Lebenswerks von Günter Kesebom. Der nach ihm benannte Platz liegt zwischen dem DGH, dem Johannisplatz, den Sportstätten sowie der Grundschule. Um dies alles hat sich Günter Kesebom sehr verdient gemacht. „Er hat immer dafür gesorgt, dass alles in Ordnung ist und instandgehalten wird“, lobte Heiko Lange. „Da ist es nur selbstverständlich dass der Platz mittendrin nach ihm benannt wird.“

mtm

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