Hasseler Projektgruppe zieht erste Bilanz

Mobilitätsumfrage wird ausgewertet

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Das sind die Rückläufer: 150 von 760 Hasseler Haushalten beteiligten sich an der Umfrage zur Mobilität. Die Organisatoren sind damit „durchaus zufrieden“.

Hassel - Drei Wochen lang, vom 15. November bis zum 6. Dezember, hatten die Einwohner von Hassel Gelegenheit, Angaben zu ihren „Mobilitätsgewohnheiten“ zu machen. Wie halten sie es mit Einkäufen, Freizeitgestaltung und Arztbesuchen? Das wollte die Arbeitsgruppe „Hassel 2030“ wissen, unter anderem. Der umfangreiche Fragebogen, der allen Haushalten zur Verfügung gestellt wurde, beinhaltete weiterhin Fragen zur Verfügbarkeit der verschiedenen Verkehrsmittel, bot aber auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge für das Mobilitätsangebot im Ort zu benennen.

Mit 150 Haushalten machten 20 Prozent der 760 Hasseler Haushalte von dieser Möglichkeit Gebrauch. „Wir hatten uns eine Teilnehmerzahl von 100 als Minimalziel gesetzt, sodass wir mit der Teilnahme durchaus zufrieden sind“, sagte jetzt der stellvertretende Bürgermeister Heiko Lange.

Die Art der Befragung stieß auf Kritik in der Bevölkerung, teilt Knut Petersen mit. Er gehört der Projektgruppe „Mobilität“ innerhalb des „Arbeitskreises Hassel 2030“ an. So wurde der Umfang mit 16 Fragen teilweise als zu groß bewertet. Ferner wurden die Fragen in Teilen als schwer verständlich empfunden.

„Die ein oder andere Frage hätten wir doch kritischer prüfen sollen“, gibt sich Knut Petersen selbstkritisch. Er hält die Zahl der Fragen aber für erforderlich, weil nur auf diese Weise ein konkretes Bild zum Mobilitätsbedarf der Hasseler skizziert werden könne.

Derzeit erfasst die Projektgruppe „Mobilität“ die Befragungsergebnisse, sodass sie Anfang des kommenden Jahres interessierten Bürgern präsentiert werden können, teilt Petersen mit.

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