Knapp 600. 000 Euro liquide Mittel

Gute Prognosen für Gandesbergen

Gandesbergen - Kämmerin Astrid Schwecke hatte ausschließlich gute Nachrichten für den Rat der Gemeinde Gandesbergen, der am Mittwochabend im Jugend- und Freizeitheim öffentlich tagte. „Wir haben knapp 600. 000 Euro liquide Mittel, das ist super“, erklärte Schwecke. Ursprünglich sei davon ausgegangen worden, dass die liquiden Mittel bei etwa 483. 000 Euro liegen würden.

Gründe für den Anstieg seien Steuermehreinnahmen sowie einige Grundstücksverkäufe. Ein Fehlbetrag von circa 40 .000 Euro könne laut der Kämmerin durch Überschüsse ausgeglichen werden. Die Steuern der Gemeinde Gandesbergen bleiben auch 2019 unverändert. Die Grundsteuer ist bei 335 Prozent angesetzt, die Gewerbesteuer liegt bei 380 Prozent.

Als Investitionen plant Gandesbergen unter anderem 30. 000 Euro im Haushalt 2019 ein für die Planungskosten für zwei Baugrundstücke am Hopmanns Kamp. Für die Unterhaltung von Wirtschaftswegen gibt die Gemeinde 8. 000 Euro aus. Der Schützenverein erhält für die Feier seines 100-jährigen Bestehens 1 200 Euro bezuschusst.

Die größte geplante Ausgabe in diesem Jahr sei, so schilderte die Kämmerin, die Erneuerung des Dachs des Jugend- und Freizeitheims mit rund 140 .000 Euro.

Die Samtgemeinde Grafschaft Hoya erhalte für 2019 Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Davon gebe sie 30 Prozent des nach Abzug der Kreisumlage verbleibenden Betrags an die Mitgliedsgemeinden weiter. Der entsprechende Anteil der Gemeinde Hämelhausen belaufe sich auf 18 .000 Euro.

Insgesamt seien für die Gemeinde Gandesbergen die finanziellen Prognosen gut. Auch in den Folgejahren geht Astrid Schwecke nicht davon aus, dass es zu einer Verschuldung kommt. „Mit dem Polster, das die Gemeinde hat, wird sie auch vorübergehend nicht in Finanznot kommen“, sagte die Kämmerin.

Für die kommenden Wochen und Monate sei zudem geplant, weitere Grundstücke im Baugebiet Hopmanns Kamp zu veräußern. Bürgermeister Karl-Heinz Stein berichtete davon, dass „zwei Grundstücke bereits so gut wie verkauft sind“. Plan sei es, das Baugebiet langfristig zu erweitern. Für den zweiten Abschnitt sei bereits ein vereinfachter Bebauungsplan beim Landkreis eingereicht worden. Zudem solle eine Anbindung an die Pillauer Straße erfolgen, sodass das Wohngebiet von zwei Seiten zu befahren ist. „Wenn wir das hinkriegen, dann schaffen wir, wovon unserer Väter lange geträumt haben“, meinte Stein.

Einen Ausbau des Volleschwegs, der momentan als Zufahrt- und Baustraße dient, soll erst nach der Fertigstellung des Wohngebietes folgen. „Vorher macht es vermutlich keinen Sinn, wenn die großen Maschinen dort entlangfahren“, meinte Astrid Schwecke. 

reg

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