24 E-Junioren-Teams beteiligt / Initiative des „famila“-Warenhauses

Fußball-Europameisterschaft bei Sportgemeinschaft Hoya

SG-Hoya-Vorsitzender Michael Tandecki (links) sowie Denis Kronhardt vom „Famila“-Warenhaus in Hoya während der Auslosung.

Hoya - Von Kurt Henschel. Ein „Hammer-Tag“ erwartet die Sportgemeinschaft (SG) Hoya am Sonnabend, 4. Juni, auf dem Sportgelände im Schul- und Sportzentrum. Dort steigt dann die „Famila-EM“ – mit 24 E-Junioren-Teams aus dem erweiterten Einzugsbereich des Warenhauses in Hoya. Die „richtige“ Fußball-Europameisterschaft in Frankreich startet eine Woche später, am 10. Juni, und dauert bis zum 10. Juli.

Warum „Hammer-Tag“? Nun, der von Michael Tandecki geführte Verein muss alles Organisatorische stemmen und den reibungslosen Ablauf mit allem Drumherum gewährleisten. Das fängt für das Turnier damit an, dass die insgesamt vier Spielflächen vorzubereiten sind, auf denen sich die jungen Kicker in den Nationaltrikots des zugelosten Landes bis ins Finale spielen wollen.

Während die EM in Frankreich vier Wochen benötigt, ehe feststeht, wer den begehrten Titel gewinnt, dauert die Mini-EM in Hoya lediglich einen Tag. Der aber hat es in sich, denn sämtliche Partien, die es in Frankreich zu absolvieren gibt, gehen auch in Hoya über die Bühne.

„Dafür, dass das alles klappt, benötigen wir jede helfende Hand“, sagt SG-Vorsitzender Tandecki. Er hat seinen Vorstand sowie weitere unverzichtbare Kräfte bereits mehrfach zu Besprechungen um sich versammelt, damit es am „Tag X“ auch an nichts mangelt – nicht an Speisen und Getränken, nicht an Strom, nicht an Toiletten, an Umkleiden oder Belohnungen für die beteiligten Teams.

Großes Vertrauen in die SG hat „Famila“. Warenhaus-Leiter Denis Kronhardt, der kürzlich nach Nienburg gewechselt ist, sich die EM in Hoya aber nicht nehmen lassen will, vertraut dem Verein. Denn: Die SG Hoya hatte auch bereits eine „Famila-WM“ ausgerichtet – zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

Der Andrang auf dem Sportgelände (B- und C-Platz) dürfte enorm sein: Rund 250 Spieler, Betreuer und Trainer, dazu die wohl aus Mama, Papa, Geschwistern sowie Großeltern bestehende Fan-Schar. „Wir rechnen mit 500 bis 600 Menschen“, sagt Tandecki.

Und die wollen betreut, versorgt und belohnt sein. Daher hat sich die SG ins Zeug gelegt, um auch zwischen den Spielen spannende Abwechslung zu bieten. Die obligatorische Hüpfburg fehlt nicht, dazu kommt aber eine „Maschine“, die eher seltener auf Sportplätzen anzutreffen ist. An ihr können die Beteiligten ihre Schussstärke testen, also herausfinden, mit welcher Ball-Geschwindigkeit sie eine Lederkugel auf ein Tor jagen können.

Im Angebot ist zudem eine umfangreiche Tombola mit Sachpreisen, verspricht das Warenhaus, das die Preise zur Verfügung stellt. Den Verkauf der Lose und die Ausgabe der Preise übernehmen Kräfte der SG – wie alles, was an einem solchen Tag eben zu erledigen ist.

Für die benötigten rund 60 Helfer aus dem Kreis der SG bedeutet die Veranstaltung mindestens Arbeit für zwei Tage: Bereits am Freitag, 3. Juni, gilt es, alles aufzubauen.

Welche Vereine mitwirken, ist der Übersicht zu entnehmen. Die ausrichtende SG tritt übrigens als „Kroatien“ an, die E-Junioren aus Duddenhausen sind als „Polen“ unterwegs, die Kicker aus Wechold-Magelsen laufen als „Spanien“ auf, während die Sportfreunde Heilshorn das Team „Deutschland“ vertreten.

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