Von Funden aus der Eiszeit bis zum Bienenvolk von heute / Sonntag Eröffnung

Heimatstube Schweringen zeigt Tiere der Region

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Günter Gilster und Elisabeth Kurowski vom Heimatverein zeigen Wespen- und Hornissennester.

Von Andree Wächter. „In Wald und Flur“ heißt die neue Ausstellung der Heimatstube Schweringen. Die Eröffnung ist am kommenden Sonntag, 10. Mai, um 13 Uhr. Zu sehen sind ausgestopfte einheimische Tiere, Funde aus der Steinzeit und rund um die Imkerei. Führungen sind nach Absprache mit dem Heimatverein möglich.

Günter Gilster war der Ideengeber für die Ausstellung, sagte Elisabeth Kurowski im Pressegespräch. Sie ist die Vorsitzende des Heimatvereins Schweringen. Laut ihrer Aussage haben drei ortsansässige Familien die ausgestopften Tiere zur Verfügung gestellt. Es handelt sich zum Beispiel um Fuchs, Marder, Bussard, Falke oder Habicht.

Wesentlich älter sind die ausgestellten Funde aus der Eis- und Steinzeit. Schädel eines Auerochsen, Seeigel, Pfeilspitzen oder runde Mahlsteine liegen in den Vitrinen und auf den Tischen. Laut der Vorsitzenden wurde ein Großteil der Stücke beim Ausbaggern der Kiesteiche in den 1970er-Jahren gefunden. Bei Interesse zeigt der Verein die unter Verschluss gehaltene Grabbeigabe. Sie ist rund 12 000 Jahre alt. „Auf diese Funde sind wir stolz“, sagte Kurowski.

Imker und Vereinsmitglied Günter Gilster zeigt sich verantwortlich für den Teilbereich Imkerei innerhalb der Ausstellung. Bienenkörbe und -kästen stehen in der Heimatstube. Zu sehen sind Utensilien, die ein Imker braucht, um Honig zu gewinnen. Des Weiteren zeigt die Heimatstube leere Nester von Wespen und Hornissen in unterschiedlichen Größen. „Die Nester werden nur ein Jahr lang genutzt“, erklärte der Experte. „Die Königin überlebt den Winter, das Volk stirbt.“ Gilster ist auch Ansprechpartner für die Umsiedlung von Wespen.

Gruppen und Schulklassen können sich bei Elisabeth Kurowski anmelden, Telefon 04257/652.

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