Frerk Aggregatebau in Schweringen feiert 50-jähriges Jubiläum

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Weltunternehmen

Die Verantwortlichene des Unternehmens Frerk.
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Die Verantwortlichene des Unternehmens Frerk.

Schweringen - Von Dieter Niederheide. Der Name Volker Frerk stand vor 50 Jahren auf einem Schild an einem Haus in Balge. Daneben stand ein kleiner Hinweis „Elektromotoren und Ankerwickelei“ sowie die Berufsbezeichzeichnung „Elektromaschinenbaumeister“. Heute ist der Name Frerk in großen roten Lettern unübersehbar auf dem Firmengelände des Weltunternehmens Frerk Aggregatebau zu lesen.

Auf der Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Unternehmens fand Firmengründer Volker Frerk, der erste Meilensteine auf dem Weg zum Großunternehmen im Schweringer Industriegebiet setzte, deutliche Worte für die Entwicklung von Frerk Aggregatebau: „Das ist der helle Wahnsinn“, sagte er.

Gesellschafter Uwe Fiebinger, langjähriger Wegbegleiter von Frerk und bis 2013 auch Geschäftsführer, zeichnete nach der Begrüßung der Gäste den Weg von den ersten Anfängen über den ersten Bau einer Halle im Industriegebiet Schweringen bis zu jenem Tag Ende 1993, als Volker Frerk ihn zu sich nach Hause einlud und ihm bei einem Bier und einem Korn mitteilte, dass er die Firma, die da bereits einen guten Ruf hatte, verkaufen wollte. „Er bot uns Mitarbeitern die Firma zum Kauf an. So wurde ich vom Angestellten zum Chef“, sagte Fiebinger. 1994 übernahmen Uwe Fiebinger, Horst Depine und Erich Hiller das Unternehmen. Die Firma stieg weiter auf. Die Kapazitätserweiterung drückte sich nicht zuletzt in dem Neubau mehrerer Hallen aus. 2010 wurde das Verwaltungsgebäude am Standort Schweringen gebaut. Das stetige Wachstum sei eine logistische Meisterleistung, sagte Fiebinger und betonte, dass motivierte Mitarbeiter daran einen erheblichen Anteil haben, dass es der Firma gut gehe. Ein neues Geschäftsfeld habe Frerk Aggregatebau 2011 mit der Aufbereitung alter Aggregate aufgetan. Die Geschäfte in dem Bereich hätten sich gut entwickelt.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 130 Mitarbeiter. Uwe Fiebinger schaut positiv in die Zukunft: „Wir sind optimistisch.“ Mit einer geänderten Gesellschaftsstruktur und einer Erweiterung des Gesellschafterstabes sei 2013 eine Weichenstellung für die Zukunft erfolgt. Nicht weniger positiv äußerte sich Geschäftsführer Matthias Ehlert in seiner Rede. Das Unternehmen habe neue Geschäftsfelder aufgetan und Aktivitäten gestartet, sagte er.

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer ging auf den Standort des Industriegebietes mit dem Wasserwegeanschluss ein. Dem Unternehmen Frerk dankte er für die starke Verbundenheit zur Kommune.

Landrat Detlev Kohlmeier überbrachte Glückwünsche des Landkreises und unterstrich in seiner Rede, dass Politik und Wirtschaft vor Ort in Zukunft mehr familienfreundliche Rahmenbedingungen schaffen wollen. Nach der Festveranstaltung gab es eine Firmenbesichti gung zu aktuellen Exponaten des Unternehmens.

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