Filmhof Hoya zeigt „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ / Männer sind willkommen

Frühstückskino zum Internationalen Frauentag

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Die Organisatorinnen des Frühstückskino (von links): Petra Knake, Beate Möller-Dumschat, Elke Brümmer und Edeltraud Oehlschläger. Auf dem Foto fehlt Ursula Priggen-de Riese.

Hoya - Um auf Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit aufmerksam zu machen, organisieren viele Vereine und Institutionen rund um den Internationalen Frauentag, der am 8. März gefeiert wird, Aktionen. In Hoya gibt es aus diesem Anlass am Sonntag, 13. März, ab 10 Uhr ein Frühstückskino. Es läuft „Malala – Ihr Recht auf Bildung“. Die US-amerikanische Dokumentation handelt von der pakistanischen Kinderrechtsaktivistin und -nobelpreisträgerin Malala Yousafzai.

„Andere Kulturen sind von dem, was wir als selbstverständlich hinnehmen, noch weit entfernt“, erklärt Petra Knake, Frauensprecherin des Ortsverbands Hoya im Sozialverband Deutschland (SoVD). In vielen Ländern sei es Mädchen und Frauen zum Beispiel verboten, eine Schule zu besuchen, eine Berufsausbildung zu absolvieren, einen Führerschein zu machen oder an Wahlen teilzunehmen.

Petra Knake richtet die Veranstaltung zusammen mit Edeltraud Oehlschläger, Vorsitzende des SoVD Hoya, Beate Möller-Dumschat und Elke Brümmer, beide vom Filmhof Hoya, sowie Ursula Priggen-de Riese, Gleichstellungsbeauftragte der Grafschaft Hoya, aus.

„Wir haben uns dafür entschieden, unsere Aktion auf einen Sonntag zu legen, damit möglichst viele Interessierte kommen können“, erklärt Knake. Schließlich seien zahlreiche Frauen berufstätig und könnten werktags nicht an einer Veranstaltung teilnehmen. Zusammen mit Ursula Priggen-de Riese hätten sie und Edeltraud Oehlschläger sich überlegt, wie sie möglichst viele Frauen erreichen können. Ein Frühstück mit anschließender Kinovorführung sei genau das Richtige, entschieden die Organisatorinnen. Beate Möller-Dumschat schlug vor, „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ zu zeigen. „Der Film behandelt ein sehr aktuelles Thema“, berichtet sie. Zudem sei die Biografie, die wie ein Spielfilm aufgebaut sei, noch nicht allzu bekannt.

Zum Inhalt: 2012 wird die 15-jährige Malala Yousafzai von mehreren Schüssen an Kopf und Hals verletzt. Zuvor hatte sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen eingesetzt, mit elf Jahren in einem Blog für die britische Rundfunkanstalt BBC darüber berichtet, wie brutal die Taliban junge Frauen davon fernhalten, etwas zu lernen. Malala überlebte den Anschlag und erhielt für ihr Engagement 2014 den Friedensnobelpreis. Sie tritt nach wie vor dafür ein, Mädchen auf der ganzen Welt den öffentlichen Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

„Wir hoffen, dass viele Frauen kommen“, sagt Elke Brümmer. Sie betont, dass auch Männer zu der Veranstaltung willkommen seien.

Kartenbestellungen nimmt der Filmhof bis Donnerstag, 10. März, entgegen, Telefon 04251/2336. Die Tickets kosten inklusive Frühstück pro Person 15 Euro.

asc

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