Feuerwehren Bücken und Eystrup üben gemeinsam auf THW-Gelände

Umgekippter Kesselwagen beschäftigt Einsatzkräfte

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Die Wehren Bücken und Eystrup hatten die Aufgabe, einen zwölf Tonnen schweren Kesselwagen aufzurichten.

Hoya - Ein umgekippter Kesselwagen diente den Stützpunktfeuerwehren Bücken und Eystrup jetzt als Übungsobjekt. Ihre Aufgabe war es, den zwölf Tonnen schweren Waggon wieder aufzurichten.

Das Szenario spielte sich auf dem Gelände der Bundesschule des Technischen Hilfswerkes (THW) in Hoya ab. Bei dem gemeinsamen Sonderdienst der Feuerwehrleute ging es nicht um Schnelligkeit, sondern vielmehr um das sichere und überlegte Aufrichten des Eisenbahnwagens.

Hans-Heiner Hupe, Feuerwehrmann und Ausbilder an der THW-Bundesschule in Hoya, führte durch den Ausbildungsdienst. „Ziel war es, mit den Mitteln zu arbeiten, mit denen die Gerätewagen der beiden Feuerwehren ausgestattet sind“, erklärte Hupe.

Mit Luft aus den Sauerstoffflaschen blähten die Einsatzkräfte Luftkissen, sogenannte Luftheber, Stück für Stück auf. Die zwei Wehren arbeiteten Hand in Hand. Die Eystruper unterfütterten den gewonnenen Raum mit Europaletten und die Bücker mit Rüsthölzern. So gelang es den Einsatzkräften, innerhalb von 90 Minuten den schweren Kesselwagen aufzurichten. Während der Übung erklärte Hupe ihnen laufend das Vorgehen und stand beratend mit Tipps zur Seite.

Wenn ein Kesselwagen tatsächlich umkippen würde, bekämen die alarmierten Feuerwehrleute unter anderem Hilfe vom Fachzug Rüst/Rettung der Kreisfeuerwehr Nienburg und vom THW, berichtet Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher Grafschaft Hoya.

In der Samtgemeinde Grafschaft Hoya sind zwei Gerätewagen stationiert. Sowohl die Bücker als auch die Eystruper Feuerwehr rücken mit ihren Gerätewagen zu jeglichen technischen Hilfeleistungseinsätzen innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches aus. Nicht nur Ölspuren und Unwetterschäden erfordern den Einsatz dieser Fahrzeuge, sondern auch Verkehrsunfälle, bei denen die Insassen in ihren Autos eingeklemmt sind.

In den zwei Ortswehren kommt zusätzlich zum Ausbildungsdienst „Brandbekämpfung“ auch die „Technische Hilfeleistung“ nicht zu kurz.

tb

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