Im Jahr 2000 begann Vogt mit dem Schmücken

Weihnachtshaus Calle: Das Ziel sind eine Million Lichter

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Die Besucher können eine Winterlandschaft mit Pinguinen und Rentieren in Augenschein nehmen.

Calle - Von Bernd Andermann. Für ein buntes Lichtermeer sorgen traditionell in der Adventszeit Nermin und Rolf Vogt vom Weihnachtshaus in Calle. Circa 550.000 Micro- und LED- Leuchten sind es mittlerweile, die das Haus erleuchten. Zu den Neuerungen gehört in diesem Jahr unter anderem ein Coca-Cola-Truck, den Rolf Vogt nachbaute und mit 900 LED-Lichtern versah, damit dieser auch in der Dunkelheit gut sichtbar ist.

„Für uns ist das ganze Jahr Weihnachten“, betont Vogt aus Calle bei Bücken, dessen ausgefallenes Hobby das Schmücken seines Hauses mit Lampen und Leuchten in der Adventszeit ist. Der 71-Jährige wird dabei von seiner Ehefrau Nermin unterstützt. „Für uns ist unser Lichterhaus inzwischen zu einem Familienhobby geworden“, erklärt Rolf Vogt. Er bezeichnet sich selbst als besessen: „Ich komme davon nicht mehr los – mir macht das so großen Spaß.“

Die Idee zu dem beleuchteten Weihnachtshaus ist bei Rolf Vogt und seiner Ehefrau Nermin im Jahr 2000 entstanden, als sie ihren Sohn und ihre Schwiegertochter in den USA besuchten. Bei dieser Gelegenheit konnten sie die zu dieser Zeit festlich geschmückten amerikanischen Häuser bewundern, wie man sie aus vielen Filmen kennt.

Caller Ehepaar begeistert von der Farbenpracht 

Begeistert von der Farbenpracht und der Atmosphäre kehrte das Caller Ehepaar spontan mit zwei Reisetaschen voller Weihnachtsbeleuchtung zurück nach Deutschland und begann ihr Haus zu schmücken. Als daraufhin vorbeifahrende Autofahrer spontan anhielten, um sich die Beleuchtung anzusehen, wusste Rolf Vogt, dass er weitermachen will. Seitdem wird das Weihnachtshaus jährlich aufs Neue geschmückt und in keinem Jahr sieht es so aus wie zuvor.

Circa 550.000 Micro- und LED-Leuchten sorgen in diesem Jahr für eine Lichtershow.

Bereits im Sommer hat der Hausherr mit den Vorbereitungen begonnen, damit sein Haus und die umliegenden Gartenanlagen in der Adventszeit im festlichen Glanz erstrahlen.

„Mein Traum sind eine Million Lichter“, berichtet Rolf Vogt, der seine gesamte Freizeit in das Schmücken seines Lichterhauses investiert und dafür sorgt, dass das Haus nicht nur auf dem Dach, sondern auch an den Seitenwänden und im angrenzenden Garten mit bunten, blinkenden und beweglichen Lichtern sowie Silhouetten rundherum geschmückt ist. Mit einer einzigen Fernbedienung kann Rolf Vogt die 550.000 Lampen und Leuchten erstrahlen lassen.

Leckereien rund um die Weihnachtszeit

Das Hobby von Rolf Vogt lockt mittlerweile Besucher aus ganz Europa an. Im letzten Jahr waren mehrere Busgesellschaften gekommen, um den Lichterglanz zu bestaunen. Darüber hinaus statteten Leute aus dem Ausland, wie aus Österreich und England, dem Lichterhaus einen Besuch ab. 

Im vergangenen Jahr seien nach Schätzung von Rolf Vogt etwa 10.000 Besucher gekommen. „Meine Frau und ich freuen uns, wenn die Leute beeindruckt sind und häufig aus dem Staunen nicht mehr raus kommen“, erklärt Rolf Vogt.

Angeboten werden auch verschiedene Leckereien von Rolf und Nermin Vogt, die die Besucher sich schmecken lassen können, wie Glühwein, Crêpes und Gegrilltes. Ebenfalls sind weihnachtliche Dekorationsartikel in allen Variationen wie zum Beispiel Schwibbögen und Weihnachtskugeln erhältlich.

Nur ein kleiner Abstecher von der B6 ist nötig, um zum Weihnachtshaus zu kommen.

Am Heiligabend gönnen sich Nermin und Rolf Vogt eine Pause, um mit der Familie Weihnachten zu feiern, und werden nichts anbieten.

Das Weihnachtshaus ist täglich bis zum Montag, 31. Dezember, vom Einbruch der Dunkelheit bis circa 22 Uhr beleuchtet.

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