Fahrt der neunten Klasse mit dem Profilfach Sprachen / „Anstrengend, aber cool“

21 Schüler aus Hoya erkunden Paris

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Die Schüler der neunten Realschulklasse vor dem Eiffelturm.

Hoya - Für fünf Tage fuhren 21 Realschüler aus Hoya nach Paris. Unter der Leitung der beiden Lehrkräfte Helga Kranz-Bröer und Marion Grönke erkundeten die Schüler Frankreichs Hauptstadt. Über die Stadt an der Seine hatten sie im Unterricht schon viel gelesen und gehört. Das Besichtigungsprogramm war vollgepackt.

„Anstrengend, aber cool“, lautete das Fazit der 21 Schüler der Oberschule Hoya, die nach Vokabel- und Grammatikpauken jüngst mit einer nach Paris belohnt wurden. Begleitet wurden die Neunt-Klässler des Profilfaches Sprachen von den zwei Französischlehrerinnen.

Die Lehrkräfte hatten ein umfangreiches Besichtigungsprogramm zusammengestellt, das kaum Zeit zum Durchatmen ließ.

Die Schüler erlebten Paris mit seinen vielen Facetten. Die lächelnde „Mona Lisa“ im Louvre, das geschichtsträchtige Schloss Versailles und die Stippvisite im Luxus-Kaufhaus Galéries Lafayette gehörten zum Programm. Natürlich durfte ein Aufstieg des illuminierten Eiffelturms bei Nacht nicht fehlen. Von dort aus hatten die Hoyaer laut Pressemitteilung einen atemberaubenden Blick auf das Dächergewirr der 13-Millionen-Metropole. Das Fußballidol Zlatan Ibrahimovic von Paris Saint-Germain sahen die Schüler als Wachsfigur im Musée du Grévin. Besucht wurde auch die Conciergerie, die letzte Stätte von Herzogin Marie Antoinette vor dem Tod durch die Guillotine. Die Streifzüge über die Champs-Elysées unter der strahlenden Sonne und die freien Stunden, um die französische Metropole auf eigene Faust zu erkunden, rundeten den Besuch ab.

Unauslöschliche Eindrücke hinterließen neben Lebensfreude, Kunst und Kultur auch die Schattenseiten des Alltags wie Hektik, Gedränge, Diebstahl eines Handys schon während der ersten Metrofahrt (U-Bahn), tägliche Autostaus, die zahlreichen bettelnden Menschen am Straßenrand und der unermessliche Unrat in bestimmten Vierteln.

Zurück nach Hoya kehrten alle wohlbehalten. Die Reisenden hatten mit leichten Ermüdungserscheinungen und wunden Füßen zu kämpfen. Aufgewogen wurden diese Strapazen durch ein Bündel neuer Erkenntnisse und Eindrücke an unvergessliche Tage und Nächte in Paris.

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