Seminar am 29. Oktober

Fahrsicherheitstraining für Jugendliche

Die Organisatoren des Fahrsicherheitstrainings (von links): Wilfried Imgarten vom Präventionsrat, Ortsbrandmeister Wilhelm Schumacher, die Polizisten Detlev Frenzel, Thomas Oppermann und Klaus Schneider sowie Fahrschulbesitzer Dietmar Selent. - Foto: asc

Hoya - Übermut, Selbstüberschätzung und Alkoholkonsum: Das sind drei Gründe, warum Jugendliche bis zu 25 Jahren überdurchschnittlich häufig an Verkehrsunfällen beteiligt sind. Um etwas für ihre Sicherheit zu tun, können junge Frauen und Männer das Seminar „Junge Kraftfahrer“ besuchen. Es findet am Sonnabend, 29. Oktober, von 9 bis circa 16 Uhr in Hoya statt. Das Fahrtraining mit Theorie- und Praxisteil richtet sich an Volljährige, die mindestens seit einem halben Jahr den Führerschein besitzen. Teilnehmen dürfen also Achtzehneinhalb- bis 24-Jährige.

„Wir wünschen uns, dass weniger Unfälle geschehen“, sagt Klaus Schneider von der Hoyaer Polizei, der die Aktion, die bereits zum neunten Mal über die Bühne geht, mit ausarbeitet. Im Organisationsteam sitzen zudem Thomas Oppermann und Detlev Frenzel von der Polizei Hoya, Dietmar Selent von der gleichnamigen Martfelder Fahrschule, Frank Rührup von der Verkehrswacht Nienburg, Wilfried Imgarten vom Präventionsrat Grafschaft Hoya und Wilhelm Schumacher von der Feuerwehr Bücken. Sie haben ein abwechslungsreiches Programm erstellt. Los geht es in der Hoyaer Zweigstelle der Fahrschule Selent, Auf dem Kuhkamp 2. Dort sehen sich die Teilnehmer unter anderem Bilder und Filme von schweren Unfällen an, die in der Region passiert sind – und sprechen darüber.

Anschließend geht es auf die Straße: Mit ausgebildeten Fahrlehrern brechen jeweils drei Teilnehmer in Fahrschulautos zu kleinen Überprüfungsfahren auf. „Die Jugendlichen sollen sich dabei selbst beobachten und schauen, welche Fehler sie in der Fahrweise der anderen finden“, sagt Dietmar Selent.

Auf dem Gelände des Hoyaer Schulzentrums erleben währenddessen andere Frauen und Männer mit einer Rauschbrille auf der Nase, wie unsicher sie mit 1,4 Promille oder mehr Auto fahren.

Noch eine Portion Action gibt es auf einem von der Firma Oelschläger zur Verfügung gestellten Übungsplatz. Dort baut Frank Rührup einen Verkehrssicherheitsparcours auf, den die Teilnehmer mit ihren eigenen Autos durchfahren sollen. Weitere Inhalte des Fahrsicherheitstrainings sind: Überbrückung der Batterie, Anbringen von Abschleppseilen und Absicherung von Unfallstellen.

Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, sollten sich Interessierte schnellstmöglich bei Dietmar Selent (Telefon 04255/1244) oder bei der Polizei in Hoya (04251/934640) melden. Die Teilnahme kostet pro Person 15 Euro. Zudem sollten die jungen Frauen und Männer etwas Geld für Pizza, die es in der Mittagspause gibt, mitbringen. Der Präventionsrat der Grafschaft Hoya unterstützt das Projekt mit rund 700 Euro. 

asc

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