Fahrradrallye mit Quiz führt durch Wechold, Eitzendorf und Magelsen

Von Kirche zu Kirche und bis hinauf in den Dachboden

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In der Eitzendorfer Kirche sangen die Teilnehmer.

Von Marion Thiermann. Rund 100 Teilnehmer starteten am Sonntag zu einer Fahrradrallye durch die Kirchengemeinden Wechold, Eitzendorf und Magelsen. Die drei Kirchenvorstande hatten die gut 14 Kilometer lange Tour organisiert, die den Teilnehmern teils ungewöhnliche Einblicke gewährte. Begleitet wurden sie von der lustigen Bauchrednerpuppe „Uwe“, der seinen Namen aus der Bezeichnung „Kirche UnterWEgs“ bekam, und von Pastorin Friederike Werber, die alle drei Gemeinden betreut.

Zunächst erhielten die Teilnehmer einen Reisesegen in der Wecholder Kirche. Am Gemeindehaus gab es dann die Quizzettel, auf denen Fragen zu den drei Kirchen zu beantworten waren.

Die erste von insgesamt acht Stationen war das Backhaus in Eitzendorf, wo es Getränke und Spiele wie den „heißen Draht“ oder Kleiderbügelwerfen gab.

In der Kirche in Eitzendorf sangen alle unter dem Motto „Haste Töne“ einige Lieder, begleitet von Friederike Werber mit der Gitarre und Gaby Baum am Keyboard. Die Radler sangen im Kanon und musizierten mit Rasseln und Schellen. Hier durfte das aus dem Gesangbuch bekannte Lied „Freuet euch der schönen Erde“ nicht fehlen, geschrieben von Philipp Spitta, Wecholder Pastor von 1837 bis 1847.

Nach einer Rast mit Getränken und Snacks am Alveser See ging es weiter zum Lindenplatz nach Magelsen, wo bis zu seinem Abriss 1983 das Pastorenhaus stand. Dort erzählte Werner Lauter, Baubeauftragter der Kirchengemeinde, die Geschichte des Gebäudes. Er hatte darin in seiner Kindheit selbst gewohnt, als er als Flüchtling aus Schlesien nach Magelsen kam.

Fahrradrallye durch die Kirchengemeinden

Anschließend führte Lauter die Besucher durch die erste Etage des Kirchturms und ins Dachgeschoss der Magelser Kirche, die seit dem Jahr 2000 stetig renoviert wurde, was rund eine Million Euro gekostet hat.

Im Anschluss begeisterte das Duo „Tito und sein Holzbein“, bestehend aus Michael Carsten (Schweringen) und Hinderikus Alberts (Bücken), mit christlicher Rockmusik – unplugged.

Die letzte Station war der Hof von Rudi Boß in Dahlhausen. Dort gab es Essen und Trinken, und es wurden die Quizfragen aufgelöst.

Zum Abschluss schickten die Teilnehmer ihre Wünsche gen Himmel: per Luftballons, an denen Karten befestigt waren.

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