BAWN will Infrastruktur im Nordkreis stärken / Symbolischer Spatenstich

Erweiterung des Wertstoffhofs kostet 1,7 Millionen

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (von links), Heinz Schmidt (Verwaltungsratsmitglied des BAWN), Arne Henrik Meyer vom BAWN, Klaus Gross von der gleichnamigen Baufirma, Bürgermeisterin Anne Wasner und Frank Podehl (Verwaltungsratsmitglied des BAWN) setzen den ersten Spatenstich für den Ausbau und die Neugestaltung des Zentralen Wertstoffhofs Hoya. - Foto: asc

Hoya J Rund 1,7 Millionen Euro investiert der Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg (BAWN) in den Ausbau und die Neugestaltung des Zentralen Wertstoffhofs Hoya an der Von-dem-Bussche-Straße. Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer sprach gestern anlässlich des symbolischen ersten Spatenstichs von einer „zukunftsweisenden Investition in den Standort Hoya“.

Arne Henrik Meyer, Abteilungsleiter Wirtschaft und Verwaltung beim BAWN, betonte, dass sein Betrieb mit der Umsetzung des Bauvorhabens die Infrastruktur im Nordkreis nachhaltig stärke.

Um die Abfallwirtschaft im Landkreis Nienburg auf eine langfristig solide Basis zu stellen, hat der BAWN das Kreisgebiet in vier Bereiche aufgeteilt: In Hoya, Nienburg, Leese und Uchte gibt es jeweils einen Zentralen Wertstoffhof. Nach Beendigung der Baumaßnahme in Hoya bieten alle vier Standorte demnächst das komplette Service- und Entsorgungsspektrum an. Privatleute können dort dann von Elektro-Schrott, Grüngut und Bauschutt über Kunststoff- und Metallabfälle bis hin zu Sperrmüll und Sonderabfallkleinmengen alles entsorgen, was bei ihnen anfällt.

„Der Hoyaer Standort wird sehr gut angenommen“, erklärte Arne Henrik Meyer. Der Wertstoffhof existiert seit 2006 und verzeichnet rund 33 000 Privatanlieferungen pro Jahr. Baulich sei er diesem Ansturm nicht mehr gewachsen gewesen. „Er ist einer der am stärksten frequentierten Plätze, die wir haben. Daher fiel auch die Entscheidung, hier zu investieren“, sagte Arne Henrik Meyer. „Wir erweitern nicht nur die Entsorgungspalette, sondern schaffen eine übersichtlichere Verkehrsführung.“ Das erleichtere und beschleunige die Anlieferung und Abfahrt.

Zu den bestehenden circa 2 800 Quadratmetern kommen nun etwa 13 000 Quadratmeter hinzu. Das Grundstück gehört der Hoyaer Abfall- und Entsorgungslogistik (AEL) Gesellschaft, der BAWN hat es für die kommenden 20 Jahre gepachtet.

Für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten sind das Planungsbüro Röpke aus Syke und das Unternehmen Gross aus Drakenburg zuständig. Die Mitarbeiter der letzt genannten Firma werden in den kommenden Wochen die Fläche asphaltieren und unter anderem eine Rampe errichten. Auf die Verladebühne können Müllanlieferer mit dem Auto herauffahren und ihren Unrat von dort bequem in die dafür vorgesehenen Behälter werfen. Der BAWN legt laut Pressemitteilung großen Wert auf Sauberkeit und Service. Daher wird nach der Eröffnung eine weitere Vollzeitkraft auf dem Wertstoffhof arbeiten. Bisher ist eine Vollzeitkraft dort tätig. „Wir wünschen, dass der Umbau zügig vorangeht, sagte Detlef Meyer. Klaus Gross von der gleichnamigen Baufirma erklärte, dass die Arbeiten im Juli abgeschlossen sein sollen. „Wir werden dann eine Eröffnungsfeier geben“, versprach Arne Henrik Meyer.

Während der Baumaßnahme bleibt die Nutzung der Anlage weiterhin möglich. „Einschränkungen etwa bei der An- und Abfahrt sind nicht immer komplett auszuschließen, sie bewegen sich aber in einem vertretbaren Rahmen“, betonte Arne Henrik Meyer.

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