Göbber zieht positive Bilanz für 2018 

Göbber: Erfolgsgeschichte geht weiter

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Göbber-Geschäftsführer Michael Berghorn freut sich, dass die Kunden „Glück“ so gut annehmen.

Eystrup - Von Rebecca Göllner-Martin. Das Eystruper Unternehmen Göbber konnte auch im vergangenen Jahr seine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Das teilte Geschäftsführer Michael Berghorn jetzt während einer Pressekonferenz mit. Der Umsatz habe sich auf rund 200  Millionen Euro belaufen, und mit etwa 350 Mitarbeitern sei Göbber einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Nienburg.

Produziert habe Göbber etwa 80.000 Tonnen, darunter Konfitüren, Honig, Fruchtzubereitungen sowie Sirupe. Damit sei das Ergebnis im Vergleich zu 2017 noch verbessert worden.

Basis des Erfolgs ist laut Berghorn die Verwendung von qualitativ hochwertigen Rohwaren. Die Früchte für die Herstellung der Lebensmittel kommen aus aller Welt, unter anderem aus Südeuropa und Skandinavien. Sämtliche Produkte würden jedoch nach wie vor in Eystrup erzeugt. „Wir stehen zum Standort und zu dieser Region“, sagte Berghorn.

Im zurückliegenden Jahr feierte das Unternehmen zudem sein 130-jähriges Bestehen. Die Mitarbeiter standen als Zeichen der Anerkennung im Mittelpunkt der Jubiläumsaktivitäten. „Sie ermöglichen erst alles, dessen sind wir uns bewusst“, erklärte Michael Berghorn.

Mit der Einführung der Konfitüre „Glück“ vor zwei Jahren sei ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gegangen worden. Auch im Geschäftsjahr 2018 sei die Nachfrage groß gewesen. Damit habe sich „Glück“ als starke Marke im Lebensmittelmarkt etabliert. „Mit diesem Produkt konnten wie viele Neukunden gewinnen“, ist sich Berghorn sicher. Er nannte drei Gründe für diesen Erfolg. Zum einen sei das abgerundete Design des Glases auffällig, zum anderen habe der Begriff Glück ein hohes emotionales Potenzial. „Und dann sind es noch der Geschmack und die Qualität, die stimmen“, schilderte der Geschäftsführer.

In diesem Jahr plant das Unternehmen, mit „Glück“ weitere Märkte zu erobern. Unter anderem möchte Göbber in die Hotellerie- und Gastronomiebranche einsteigen. Dazu werde das Sortiment mit einer neuen Produktlinie ausgebaut. In Mini-Gläsern (28 Gramm) füllt das Unternehmen künftig verschiedene Sorten ab, die dann den Frühstückstisch in Hotels und Gaststätten bereichern sollen. „Im Jahresverlauf kommen noch Maxi-Gläser dazu“, schilderte Bergmann. Das Gastrogewerbe würde diese zum Abfüllen in kleinere Portionsgrößen an Büfetts nutzen. Darüber hinaus plant Göbber, eine aseptische (keimfreie) Produktionslinie zur Containerabfüllung für Industriekunden in Betrieb zu nehmen.

Insgesamt investiere Göbber gut sechs Millionen Euro in den Standort Eystrup und sichere damit die Wettbewerbsfähigkeit in allen Geschäftsbereichen.

Als Herausforderungen in 2019 bezeichnete Berghorn den Fachkräftemangel sowie den demografischen Wandel. „Aktuell fehlen uns zum Beispiel noch sechs Auszubildende“, erklärte der Geschäftsführer. Dennoch sei er auch für die kommenden Monate „vorsichtig optimistisch“, dass sich das Familienunternehmen weiterhin so positiv entwickelt.

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