Entlassungsfeier der Oberschule / Henner Hecht mit Note 1,6 Jahrgangsbester

„Spritzig und gut im Abgang“

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Die Jahrgangsbesten des Haupt- und des Realschulzweigs erhielten Geldpreise von der Hoyaer Hans-Lühmann-Stiftung: (von links) die Realschüler Joschka Schierholz (Durchschnittsnote 1,8; 200 Euro), Henner Hecht (1,6; 500 Euro) und Joshua Zimmermann (1,7; 300 Euro) sowie die Hauptschüler Cihan Gören, Luca-Martin Martens und Andrian Weigel (alle 2,6; 270 Euro).

Von Michael Wendt. Es war die erste Entlassungsfeier der Oberschule Hoya, am Mittwoch in der Aula des Schulzentrums, und mit 118 Abgängern gleich eine ganz große. Kein Wunder, denn Haupt- und Realschüler wurden gemeinsam verabschiedet. Viele Klassen brachten sich mit Aufführungen in die sehr musikalische Feier ein.

„Als junge Erwachsene seid ihr nun aufgefordert, euer Leben selbst in die Hand zu nehmen“, sagte Schulleiter Dr. Holger Tietjen und zitierte aus einem Anforderungskatalog der Industrie- und Handelskammer. Er sei sicher, dass die Schüler diesen Forderungen gerecht werden, lobte er.

Als Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters bat Wilfried Imgarten: „Behaltet bitte immer einen Bezug zu eurer Samtgemeinde.“ Und der Hoyaer Pastor Andreas Ruh empfahl „ein positives Herangehen, an das, was da kommt“. Planung ersetzt bekanntlich den Zufall durch Irrtum, sagte er. „Aber es ist nicht alles planbar, man darf Visionen haben, Träume, Luftschlösser.“

Elternvertreterin Elke Weselmann verglich die Schüler mit einem jungen Wein, „spritzig und gut im Abgang“.

Im Namen der Schüler sprach Vivien Schwitalla. Sie erinnerte an die vielen sozialen Projekte, bei denen sich die Abgänger engagiert haben. Ein besonderer Dank ging an die Sekretärin Monika Werner und die Beratungslehrerin Petra Landes.

Bei der anschließenden Zeugnisausgabe durfte Berthold Reiche das erste Mal in seiner Lehrerlaufbahn einer, seiner, Abschlussklasse die Diplome aushändigen. Es wird auch sein letztes Mal sein, denn er geht Ende des Monats in Ruhestand.

Ihren ersten Abschlussjahrgang betreute auch die Junglehrerin Svenja Nickel. Sie gab zu: Sie habe einiges von den Schülern gelernt, was man an der Uni so nicht lernt – zum Beispiel, dass Frankreich die Stadt der Liebe ist und dass Kennedy nach den Atombombenabwürfen auf Kuba eine Seeblockade errichten ließ.

Musikalisch eröffnete die Rockband-Klasse 5b das Programm mit „Just like a Pill“ von „Pink“. Die 10a performte „Lass uns gehen“ von „Revolverheld“, die 10c „Radioactive“ von „Imagine Dragons“. Außerdem spielt die Schulband „Impedance“. Den größten Applaus erhielt der Pop-Chor das Schulzentrums für seine A-capella-Kanon-Version von Andreas Bouranis WM-Hit „Auf uns“.

Entlassungsfeier an der Oberschule Hoya

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