Grünen-Mitglieder kandidieren für Samtgemeinderat und zwei Gemeinderäte

Für einen „lebenswerten Ort“

Bei der Mitgliederversammlung: (v.l.) Hans Kaufmann, die Ortsverband-Vorsitzende Annette Kaufmann, Ingo Schönfelder, Helmut Wüste, Ehler Harms, Ulrike Eckhardt, Christian Albers und Frank Lange.

Samtgemeinde - Der Ortsverband Hoya von Bündnis 90/ Die Grünen hat bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung seine Kandidatenlisten für die Wahlen zum Samtgemeinderat und zu zwei Gemeinderäten festgelegt.

Auf Samtgemeindeebene stellen sich fünf Kandidaten zur Wahl: 1. Frank Lange, Oberstaatsanwalt aus Altenbücken; 2. Hans Kaufmann, Pensionär aus Dedendorf; 3. Dr. Ingo Schönfelder, Chemiker aus Eystrup; 4. Helmut Wüste, Bahnangestellter aus Hassel; 5. Ehler Harms, Tischlermeister aus Schweringen. Auf eine langjährige Ratsmitarbeit blicken zwei von ihnen, Frank Lange und Helmut Wüste, zurück, wobei Wüste von der SPD zu den Grünen gewechselt ist. Samtgemeinderatsmitglied Mayk Intemann möchte aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen.

Für den Gemeinderat in Schweringen kandidieren Christian Albers, Landwirt aus Holtrup, und Ehler Harms als Nachfolger für Helke Gärtner, die sich ebenso wie Ulrike Eckhardt in Bücken nicht erneut zur Wahl stellt. In Eystrup bewirbt sich mit Ingo Schönfelder erstmals ein Grüner für den Rat der Gemeinde.

Auch erste inhaltliche Eckpunkte für die Ratsarbeit in den kommenden fünf Jahren wurden bei der Versammlung festgelegt. Besonderes Augenmerk möchten die Grünen nach eigenen Angaben weiterhin auf die Entwicklung einer kinder-, jugend- und familienfreundlichen Samtgemeinde legen. „Die Samtgemeinde als lebenswerter Ort für Familien steht für uns ganz vorne an. Dazu gehört aber auch, die wirtschaftlichen Grundlagen zu sichern“, betont Frank Lange. Daneben will die Partei laut Pressemitteilung ökologischen Aspekten in den anstehenden Planungen im Samtgemeindegebiet größeres Gewicht einräumen. Das betreffe besonders die Flächennutzungsplanung, bei der der Erhalt und die Vernetzung von Naturräumen besonders berücksichtigt werden solle, sowie die Entwicklung nachhaltiger lokaler Mobilitätskonzepte. Zudem wünsche die Partei die Installation eines Ansprechpartners im Rathaus für Beobachtungen, Sorgen und Nöte von Bürgern in Umweltfragen. Hans Kaufmann: „Der Gülleskandal im letzten Jahr in Hoya hat gezeigt, dass es für besorgte Mitbürger sehr schwer ist, die zuständige Behörde herauszufinden. Hierfür wünschen wir uns einen Koordinator.“

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