Hämelhauser ehren Ohlmeier, Grote und Meyer / Internet-Planung abgetreten

Drei verdiente Ratsmitglieder

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (rechts) ehrt die langjährigen Ratsmitglieder Johann Meyer (links) und Jürgen Ohlmeier.

Hämelhausen - Von Horst Friedrichs. Siebte im Bunde wurde die Gemeinde Hämelhausen am Donnerstagabend, nachdem sechs Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde bereits beschlossen hatten, das Projekt Breitbandversorgung dem Landkreis Nienburg zu übertragen. Einstimmig fasste Hämelhausens Rat im Gasthaus Klusmann einen gleichlautenden Beschluss. Weitere Themen waren die Aufwandsentschädigungssatzung, Ehrungen und eine Verabschiedung.

Doch zunächst zum Breitbandausbau, den der Landkreis plant und für den es zwei Varianten gibt: das Betreibermodell, bei dem die Kommunen schnelle Leitungen verlegen lassen und den Telekommunikationsunternehmen vermieten, und das Finanzierungsmodell „Wirtschaftlichkeitslücke“, bei dem die Gemeinden ein Telekommunikationsunternehmen beim Bau neuer Leitungen bezuschussen, weil sich die Verlegung ansonsten für die Unternehmen nicht lohnt.

Ihre Sorgen wegen langsamer Internetverbindungen in einigen Gebieten Hämelhausens äußerten die Ratsmitglieder Frank Schumacher und Burkhard Dieckhoff sowie in der Einwohnerfragestunde Zuhörer Heinrich Hambrock.

„Hämelhausen allein könnte diese Aufgabe nicht schultern“, unterstrich Bürgermeister Johann Meyer den Vorteil der Aufgabenübertragung an den Landkreis Nienburg. Der, sagte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, werde letztlich auch Fördergelder beschaffen. Hämelhausens Gemeinderat beschloss einstimmig, dem Landkreis die Aufgabe der Breitbandversorgung zu übertragen.

Ehrungen

Zu Beginn der öffentlichen Ratssitzung hatte Detlef Meyer im Namen des Städte- und Gemeindebunds zwei langjährige Ratsmitglieder geehrt: Jürgen Ohlmeier (seit 1996 dabei) und Johann Meyer (seit 1986 dabei und seit 2006 Bürgermeister). Beide werden auch dem neuen Rat angehören. „Bürgermeister von Hämelhausen zu sein, macht Spaß“, wandte sich Johann Meyer an die versammelten Rats- und Verwaltungsmitglieder.

Er verabschiedete anschließend Jürgen Grote, der nach 25-jähriger Mitgliedschaft aus dem Gemeinderat ausscheidet. Johann Meyer würdigte Grotes tatkräftige Mitarbeit; besonders im Bauwesen habe er zu vielen Problemlösungen beigetragen.

Aufwandsentschädigung

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat eine Änderung der Satzung für Aufwandsentschädigungen. Damit, erklärte Gemeindedirektorin Astrid Schwecke, könne für geringfügige ehrenamtliche Beschäftigungen ein Maximalbetrag von 650 Euro jährlich gewährt werden.

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