Zwölf Firmen-Teams am Start

Sparkassen-Cup der SG Hoya geht gut über die Bühne

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Merle Moll, Nadine Kehlbeck und Rilana Penner (von links) beteiligten sich als einzige Frauen am Firmenturnier. Sie bekamen nur wenig Einsatzzeit, ließen sich den Spaß aber nicht verderben.

Hoya - „Vorrunde nicht überstanden?“, fragt SG-Hoya-Pressesprecher Kurt Henschel. „Die lassen uns ja nicht spielen“, bekommt er als Antwort. Selbstbewusst nennt Merle Moll den Grund des Ausscheidens ihres Teams SLN-Lühmann beim Firmen-Fußballturnier, mit dem der Sparkassen-Cup der SG Hoya am Wochenende begonnen hatte. 

Mit „uns“ meint sie sich und ihre Kollegin Rilana Penner. Beide erreichten ebenso wenig das Halbfinale in der großen Sporthalle im Hoyaer Schul- und Sportzentrum wie Nadine Kehlbeck vom Team der Firma Sanum Kehlbeck. Das Damen-Trio wollte auf dem Parkett alles geben, bekam aber insgesamt nur wenig Einsatzzeiten. „Das ist aber auch kein Wunder – mit den Männern, die fast alle regelmäßig Fußball in ihren Vereinen spielen, können wir nicht mithalten“, bilanzieren sie ohne Groll. Es habe dennoch großen Spaß gemacht.

Das Firmenturnier

Insgesamt haben sich unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter Frank Waldhecker und Wolfgang Wieser zwölf Teams um den „Rudi-Mettke-Gedächtnispokal“ bemüht. Dafür war es zunächst nötig, die Gruppenphase auf Rang eins oder zwei zu überstehen. Das schafften aber weder SLN noch Sanum, sondern Smurfit Kappa, Hartje, der Pizza-Blitz (alle Hoya) und Radio Bremen. Für Merle Moll, Rilana Penner sowie Nadine Kehlbeck war also vorzeitig Schluss.

Die drei Fußball-Damen eilten unter die Dusche, denn sie wollten noch mitbekommen, wie die restlichen Spiele ausgehen. Vor allem Nadine Kehlbeck war gespannt, denn sie hatte im Vorjahr zum Sieger-Team von Sanum gehört (das gewann damals 4:0 gegen das diesmal nicht vertretene Team AC-Transporte).

Normalerweise bringen sie die Pizza, jetzt holten sie den Firmenpokal beim Sparkassen-Cup der Sportgemeinschaft Hoya: das Pizza-Blitz-Team aus Hoya. 

Wer würde diesmal den Pokal holen? Smurfit Kappa, Kooperationspartner der SG Hoya, erreichte nach spannendem Neunmeterschießen gegen die TV-Leute von Radio Bremen („Buten un Binnen“) ebenso das Endspiel wie das Pizza-Blitz-Team, das die traditionell starke und mit vielen „Profis“ bestückte Hartje-Crew aus dem Rennen warf und damit kurz vor dem „großen Wurf“ stand.

Obwohl die Papier- und Karton-Experten leicht favorisiert ins Finale gingen, ließen die „Underdogs“ nichts anbrennen und holten sich mit einem 2:1 den begehrten Pott.

Nun muss Pizza-Blitz im kommenden Jahr liefern – zumindest einmal den Wanderpokal, den es dann zu verteidigen gilt. Bis dahin bringen die Speise-Spezialisten sicher noch manch Essen zu den Beschäftigten der Firmen, die sie in Sachen Fußball hinter sich gelassen haben.

Das Nachwuchsturnier

Neben dem Firmen-Turnier hatten die SG-Organisatoren auch zwei Herren- und ein Alte-Herren-Turnier auf die Beine gestellt (siehe Bericht im Sportteil der gestrigen Ausgabe). Ein besonderes Augenmerk lag aber auf dem Nachwuchs: „Der Sparkasse als Sponsor und der SG liegt stets und insbesondere daran, den jungen Kickern ein Forum zu bieten. Und das nutzten alle gern und mit viel Fairness und Freude“, schreibt Pressesprecher Kurt Henschel.

Im Beisein der Sparkassen-Vertreter Wolfgang Wilke (Vorstand), Andrea Rehberg (Marketing-Abteilung) sowie Fritz Thölke (Filialleiter in Hoya) gewann bei den E-Junioren Duddenhausen vor Hoya, Marklohe, Hoyerhagen und Landesbergen/Estorf.

Bei den D-Junioren triumphierte im Finale der ASC Nienburg über den SVB Erichshagen. Bei den F-Junioren landete Erichshagen vor Landesbergen, Duddenhausen, den beiden Teams von Werder Bremen sowie denen der ausrichtenden SG. F-Junioren-Coach Olaf Heye verteilte bei der Siegerehrung Dankeschön-Muffins an die beiden Managerinnen der Gesamt-Veranstaltung, Angelika Tandecki und Manuela Henschel, sowie an die Trainer und Betreuer der Teams.

Mit dem Sieg Erichshagens bei den C-Junioren (auf den Plätzen liefen Schwarme, Hoya I, Drakenburg, Husum und Hoya II ein) endete das erfolgreiche Drei-Tage-Spektakel, das den Helfern der SG erneut alles abverlangt hatte. Mit letzter Kraft bedankte sich dann auch SG-Chef Michael Tandecki bei einem komplett entkräfteten Team, das zum Gelingen des Projekts abermals die „letzten Körner“ aus sich herausgeholt habe.

Die Schiedsrichter

Zu den Schiedsrichtern: Ohne sie ging es auch diesmal nicht beim Sparkassen-Cup. Für Ordnung sorgten Frank Waldhecker, Wolfgang Wieser, Dieter („Käpt’n“) Schröder, Lutz Pissor sowie aus den Reihen der ausrichtenden SG Manfred Raupach, Rüdiger Hartmann und Jens Mesloh.

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