Freibad-Team ist auf die Ferien vorbereitet

Die Ruhe vor dem Sturm

Bleiben die Wetterprognosen gut, füllt sich das Freibad Hoya vermutlich in den Sommerferien.  
Archivfoto: Oliver Siedenberg
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Bleiben die Wetterprognosen gut, füllt sich das Freibad Hoya vermutlich in den Sommerferien. Archivfoto: Oliver Siedenberg

Hoya – Die nicht sehr sommerlichen Temperaturen sind für das Freibad Hoya momentan Fluch und Segen zugleich. Wenn auch knapp einen Monat nach der Eröffnung die Besucherzahlen noch weit unter den erwarteten liegen, so ist dieser Umstand für die Mitarbeiter des Bades nur die Ruhe vor dem Sturm.

„Wetterbedingt haben wir momentan natürlich nicht so viele Besucher“, sagt Carola Cordes von der Samtgemeindeverwaltung. Die maximale Auslastung von 350 Schwimmgästen zeitgleich sei in den vergangenen Wochen kein einziges Mal erreicht worden. „Bislang kommen eher die eingefleischten Besucher“, schildert sie weiter. Für die Beschäftigten sei diese Zeit gut gewesen, um sich an die neuen Regeln und Beschränkungen zu gewöhnen. Für alle sei die Situation schließlich neu. „Wir sind froh, dass wir sozusagen für den Ernstfall proben konnten“, meint die Verwaltungsmitarbeiterin.

Im Zeitraum zwischen dem 15. und 30. Juni konnte das Freibad-Team 3 460 Gäste begrüßen, in diesem Monat waren es bisher 317 Schwimmer. Der beste Tag mit 522 Gästen und einer Außentemperatur von 28 Grad war laut Carola Cordes der 26. Juni. Zum Vergleich: Im Juni 2019 verzeichnete das Freibad Hoya 16 500 Schwimmgäste.

Cordes rechnet damit, dass zu Ferienbeginn die Besucherzahlen nach oben schnellen. Auch, weil die Wetterprognosen gut sind. Ob dann die zunächst angedachte Security eingestellt werden muss, bleibe laut Cordes abzuwarten. Die maximale Aufenthaltsdauer im Freibad beträgt drei Stunden.

Sportschwimmer würden derzeit im Hoyaer Bad auf ihre Kosten kommen, da die Bahnen relativ frei seien und niemand von den Startblöcken ins Wasser springe. Denn diese sind derzeit noch gesperrt, ebenso die große Rutsche. Es gebe laut Carola Cordes innerhalb der Belegschaft aber die Überlegungen, beide Attraktionen des Freibads auf Anfrage zu öffnen. Die Mitarbeiter würden sich in der Lage fühlen, die Aufsicht zu organisieren. „Andere Spielgeräte wie die Schwimmmatten wird es aber weiterhin nicht geben“, sagt Cordes. Dass keine Jahreskarten in diesem Jahr verkauft werden können, empfindet die Verwaltungsmitarbeiterin als positiv. „Gerade bei den aktuellen Wetterverhältnissen fährt man besser damit“, ist sie der Meinung.

Die Mitarbeiter des Freibads ziehen bisher ein positives Fazit, meint Cordes. Die Menschen seien froh, dass sie überhaupt die Möglichkeit bekommen, zu schwimmen. Auch an die Hygiene- und Abstandsregeln würden sich alle Besucher halten. Deshalb blicke das Team optimistisch in die Zukunft.

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