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Verantwortlich für 15.000 Haushalte: Neuer DHL-Zustellstützpunkt in Eystrup eingeweiht

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Von: Nala Harries

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Zur offiziellen Einweihung des neuen Zustellstützpunkts in Eystrup hat das DHL-Team rund um Niederlassungsleiter Frank Schmidt (Fünfter von links) neben den Mitarbeitern auch zahlreiche politische Vertreter begrüßen können, darunter Landrat Detlev Kohlmeier (rechts), die Land- und Bundestagsabgeordneten Frank Schmädeke (Zweiter von rechts) und Peggy Schierenbeck (Dritte von rechts), Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (Fünfter von rechts) und Eystrups Bürgermeister Jost Egen (Dritter von links).
Zur offiziellen Einweihung des neuen Zustellstützpunkts in Eystrup hat das DHL-Team rund um Niederlassungsleiter Frank Schmidt (Fünfter von links) neben den Mitarbeitern auch zahlreiche politische Vertreter begrüßen können, darunter Landrat Detlev Kohlmeier (rechts), die Land- und Bundestagsabgeordneten Frank Schmädeke (Zweiter von rechts) und Peggy Schierenbeck (Dritte von rechts), Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (Fünfter von rechts) und Eystrups Bürgermeister Jost Egen (Dritter von links). © nala harries

Die Deutsche Post DHL hat einen neuen Knotenpunkt für die Zustellung von Sendungen eingerichtet. Von Eystrup aus werden mehrere Landkreise angefahren.

Eystrup – Groß und gelb und kaum zu übersehen präsentiert sich die Deutsche Post DHL mit ihrem neuen Zustellstützpunkt an der Landesstraße 200 in Eystrup. Von dort aus versorgen die 56 Mitarbeiter knapp 28.300 Einwohner in 15.000 Haushalten aus den Bereichen der Samtgemeinde Grafschaft Hoya sowie Rethem und Dörverden. Mit dem Bau des Eigeninvestment-Gebäudes kehrte das Unternehmen den alten Standorten in Hoya, Rethem und Dörverden den Rücken, da diese den veränderten Anforderungen nicht mehr entsprachen.

Am Montag lud das Team rund um Frank Schmidt (Niederlassungsleiter Betrieb Bremen Deutsche Post DHL) nun zur offiziellen Einweihung der Immobilie ein, zu der auch zahlreiche politische Vertreter erschienen. Dazu zählten unter anderem Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Eystrups Bürgermeister Jost Egen, Landrat Detlev Kohlmeier sowie die Land- und Bundestagsabgeordneten Frank Schmädeke (CDU) und Peggy Schierenbeck (SPD).

Bürgermeister Jost Egen inspiziert die Elektrofahrzeuge. Aktuell sind in Eystrup acht bis zehn davon im Einsatz. In den nächsten zwei Jahren sollen es 36 sein.
Bürgermeister Jost Egen inspiziert die Elektrofahrzeuge. Aktuell sind in Eystrup acht bis zehn davon im Einsatz. In den nächsten zwei Jahren sollen es 36 sein. © Nala Harries

Wie Schmidt den Gästen erläuterte, habe man den Briefsektor im Laufe der Zeit „etwas verloren“, das Paketgeschäft hingegen sei geradezu „explodiert“, weshalb mehr Platz benötigt werde. „Die Verteilung war an den Altstandorten nur auf ganz wenige Pakete ausgelegt. Jetzt sind wir knapp bei dem Zehnfachen angelangt“, bestätigte Sascha Barbato (Abteilungsleiter Auslieferung Briefverbund). Im Zustellstützpunkt in Eystrup sei ausreichend Fläche, um zehn bis 15 Jahre lang „unseren Job zu machen“, lautete die Einschätzung des Niederlassungsleiters.

Niederlassungsleiter Frank Schmidt erklärt den Gästen, warum sich die Gesichter der Zusteller ändern können. Grund dafür sei der jährliche Bezirkszuschnitt des Unternehmens, mit dem es auf neue Baugebiete oder Verkehrsänderungen reagiert.
Niederlassungsleiter Frank Schmidt erklärt den Gästen, warum sich die Gesichter der Zusteller ändern können. Grund dafür sei der jährliche Bezirkszuschnitt des Unternehmens, mit dem es auf neue Baugebiete oder Verkehrsänderungen reagiert. © Nala Harries

Aktuell fertigen die Mitarbeiter dort rund 88.000 Brief- und 11.000 Frachtsendungen pro Woche ab, wofür Frank Schmidt vor ihnen symbolisch den Hut zog und seinen Dank aussprach. „Die Dimension der Versorgung konnte ich mir früher nicht vorstellen. Aber die Zeiten haben sich geändert“, sagte Landrat Detlev Kohlmeier in seiner Ansprache und zeigte sich begeistert von der modernen Logistik und Technik sowie den zahlreichen engagierten Mitarbeitern vor Ort.

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe: Niederlassungsleiter Frank Schmidt (rechts) übergibt das Gebäude in die Hände von Standortleiter Christian Böttcher.
Bei der symbolischen Schlüsselübergabe: Niederlassungsleiter Frank Schmidt (rechts) übergibt das Gebäude in die Hände von Standortleiter Christian Böttcher. © Nala Harries

Das Besondere an dem neuen Standort ist, dass es sich dabei um ein Eigeninvestment der Deutschen Post DHL handelt, und demnach nach unternehmenseigenen Vorstellungen gebaut werden konnte. „Grün“ ist in diesem Zusammenhang das richtige Stichwort. „Wir haben eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert und versorgen die Elektrofahrzeuge mit eigenem Strom“, erläuterte Schmidt das Konzept. Zukünftig sollen alle neuen Gebäude nach diesem klimaneutralen Ansatz errichtet werden, unterstrich Pressesprecherin Maike Wintjen das Ziel. Wie hoch die Kosten für den Bau des Stützpunktes in Eystrup tatsächlich waren, wollte sie jedoch nicht verraten, gab jedoch den Hinweis: „Jährlich stehen uns knapp 280 Millionen Euro für Neubauten zur Verfügung.“

Derzeit sind zwar noch einige Verbrenner im Einsatz, in den kommenden Jahren wolle das Unternehmen jedoch komplett auf E-Mobilität umstellen, so Schmidt weiter. Bis 2025 sollen es bundesweit 30.000 E-Fahrzeuge sein. „Derzeit liegen wir bei knapp 20.000“, berichtete der Niederlassungsleiter über den aktuellen Stand.

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