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Viel Interesse am Tag der offenen Tür bei OMT in Hoya

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Von: Christel Niemann

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Besucherführung in einer großen Industriehalle
Facharbeiter Jan Beitsch zeigt zahlreichen Besuchern beim Tag der offenen Tür, wie die hoch technisierte Endmontage von Büromöbeln funktioniert. © Christel Niemann

Hoya – Viele Familienausflüge haben am Samstag nach Hoya geführt, wo das Unternehmen Oelschläger Metalltechnik (OMT) zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen hatte. Die Möglichkeit, einen Großteil der 54 000 Quadratmeter großen Produktionsstätten in Augenschein zu nehmen, war schließlich ein ebenso seltener wie besonderer Höhepunkt.

Ist von einem Champion die Rede, dann versteht man darunter vermutlich gemeinhin einen Meister und weniger einen „versteckten Siegertypen“ wie die OMT. Auf die trifft nämlich beides zu. Das Unternehmen der Metalltechnik und Mechatronik für die Entwicklung und Produktion von Büromöbelsystemen verkörpert nämlich zu einem das deutsche Phänomen der Exportweltmeister, ist aber sogar vor der eigenen Haustür relativ unbekannt, in ihrem Markt jedoch weltweit führend tätig.

Beim „Tag der offenen Tür“ war folglich das große Staunen seitens der Besucher angesagt, die den Blick hinter die Kulissen des Unternehmens mit vielen Ahs und Ohs kommentieren. Für die interessierten Gäste gab es viel zu erfahren, was sich hinter den Fassaden des vielseitig aufgestellten Zulieferers so alles tut. Das Unternehmen bot Führungen und Gelegenheit an, sich mit Facharbeitern zu unterhalten, Information zu bekommen und Einblicke in einzelne Arbeitsabläufe zu erhalten. Auch Auszubindenden standen gern Rede und Antwort, da es dem Unternehmen ein großes Anliegen ist, jungen Menschen alles über Aus- und Weiterbildung, über Berufs- und Aufstiegschancen im Unternehmen zu vermitteln.

In die Veranstaltung integriert war auch das jährliche Sommerfest für Mitarbeiter, das wegen Corona gleich zweimal ausfallen musste. Für die rund 450 Beschäftigten gilt das Sommerfest als Zeichen der Verbundenheit, in dem sich die Firmenphilosophie, aber auch die Geschichte des Unternehmens spiegelt, die im Nachkriegsjahr 1946 als „Reparaturwerkstatt für landwirtschaftliche Maschinen in Hoya“ begann. Heute ist OMT einer der größten Arbeitgeber der Mittelweserregion.

Natürlich kam die Unterhaltung von Besuchern und Mitarbeitern nicht zu kurz: Es gab handgemachte Musik von Dennis & Emily, einen weitläufigen Lounge-Bereich zum Chillen, für die Kleinen Hüpfburg, Schminken und Malangebote und ein so üppiges Angebot an Speisen und Getränken, dass die Besucher die Qual der Wahl hatten.

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